Hunderte Sprachen vom Aussterben bedroht – Positive Entwicklung bei Sprachen indigener Völker in Mittelamerika
Anlässlich des Internationalen Tages der Muttersprache macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) darauf aufmerksam, dass mehr als 600 Sprachen und Dialekte vom Aussterben bedroht sind. Weitere 1.800 von weltweit mehr als 6.000 Sprachen sind akut gefährdet.
Festnahme eines bekannten tscherkessischen Minderheiten-Vertreters
Die Gesellschaft fordert die sofortige Freilassung eines bekannten Vertreters der tscherkessischen Minderheit im Nordkaukasus, der am Freitagabend in Krasnodar von den russischen Sicherheitsbehörden festgenommen wurde.
Menschenrechtler klagen an: Putins Spiele verhöhnen die Nachfahren der tscherkessischen Völkermordopfer und bringen noch mehr Gewalt in den Nordkaukasus
Wenige Stunden vor der Eröffnung der olympischen Winterspiele in Sotschi hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) dem russischen Präsidenten Wladimir Putin mit einer Menschenrechtsaktion vor der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin noch einmal schwere Vorwürfe gemacht.
Menschenrechtler und Betroffene kritisieren willkürliche Festnahmen und Einschüchterungen vor Beginn der Winterspiele in Sotschi
Gemeinsam mit Vertretern der Tscherkessen wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am kommenden Freitag vor der Russischen Botschaft in Berlin gegen massive Willkürmaßnahmen der Sicherheitskräfte gegen Zivilisten im Nordkaukasus kurz vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in Sotschi protestieren.
Ungelöste Konflikte, eine brutale koloniale Vergangenheit, die Folgen von Kriegen und Terror, schwerste Menschenrechtsverletzungen sowie Armut, Korruption und fehlende Perspektiven für die jüngere Generation – diese Missstände machen den Nordkaukasus zu einer Region, in der Gewalt an der Tagesordnung steht. Der russische Präsident Wladimir Putin hat seit seinem Amtsantritt vor 14 Jahren auf die komplexe Situation vor Ort nur eine Antwort: Krieg, Unterdrückung und Brutalität.
IOC-Präsident Bach soll vor Verschärfung der Menschenrechtslage warnen
Nach der Verhaftung von zehn tscherkessischen Aktivisten hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an den Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees Thomas Bach appelliert, sich für eine Wahrung grundlegender Menschenrechte vor dem Beginn der Winterolympiade in Sotschi am 7. Februar 2014 einzusetzen. Wenige Wochen vor dem Start der olympischen Winterspiele zieht Russland offenbar die Daumenschrauben an.
GfbV warnt: Winterspiele verkommen zur Werbung für Putins repressiven Staat – Willkürmaßnahmen gegen Zivilisten werden zunehmen
100 Tage vor Beginn der Winterolympiade in Sotschi geben der russische Präsident Wladimir Putin und der IOC-Präsident Thomas Bach am Mittwoch in Sotschi gemeinsam feierlich den „Startschuss“ für den Endspurt der Vorbereitungen für das sportliche Großereignis. Doch hier gibt es nicht viel zu feiern.
Russland: Putins fremdenfeindliche Nationalitätenpolitik schürt Gewalt gegen Minderheiten und Flüchtlinge
Die schweren Ausschreitungen von mehr als 1.000 Randalierern gegen Flüchtlinge und Migranten in Moskau sind nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Ergebnis der fremdenfeindlichen Nationalitätenpolitik des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Seit seinem ersten Amtsantritt im Jahr 2000 hat Putin in demagogischer Manier pauschal die gesamte Bevölkerung des Nordkaukasus und Tschetscheniens für Terror und Gewalt verantwortlich gemacht und so auch den zweiten Tschetschenienkrieg begründet.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich auf, in der aktuellen Diskussion um die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland sachlich zu bleiben. Die meisten Flüchtlinge, die in Deutschland Asyl beantragen, stammen aus der Russischen Föderation. Allein seit Januar 2013 sind 13.492 russische Staatsbürger, zumeist aus der Teilrepublik Tschetschenien, in Deutschland angekommen. Das sind keine Armutsflüchtlinge, Herr Minister!