Menschenrechtsaktion der Gesellschaft für bedrohte Völker vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Bild: Svenja Osmers für GfbV
Gipfeltreffen Putin – Trump in Helsinki: Krim nicht im Stich lassen!
Vor dem Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) davor gewarnt, die schweren Menschenrechtsverletzungen auf der von Russland besetzten Krim zu ignorieren.
Oleg Sentsov ist nach 60 Tagen Hungerstreik massiv geschwächt und in akuter Lebensgefahr. Bild: Antonymos via Wikimedia Commons CC BY-SA 4.0
Russland / WM: Sentsov 60 Tage im Hungerstreik – Lebensgefahr! Mehr Initiativen gefordert
Oleg Sentsov ist nach 60 Tagen Hungerstreik massiv geschwächt und in akuter Lebensgefahr. Die GfbV befürchtet jeden Tag, dass der wegen seiner Kritik an der russischen Besetzung der Krim inhaftierte Regisseur stirbt.
Selbst wenn Scooter sich von der russischen Besatzungsmacht nicht politisch instrumentalisieren lassen will, spielt das Konzert Putins Schergen in die Hände. Foto: Oleg Abarnikov via Flickr
Geplantes Konzert von Hamburger Techno-Band Scooter auf der Krim kritisiert: Würde Scooter auch in Guantanamo auftreten?
Auf scharfe Kritik ist der Plan der Hamburger Techno-Band Scooter, auf der von Russland völkerrechtswidrig besetzten Krim aufzutreten, bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gestoßen.
Vor drei Jahren hat Russland die Krim annektiert. Die ukrainische Regierung in Kiew hat de facto keinen Einfluss mehr auf die Halbinsel. Foto: Artem Svetlov via Flickr
Drei Jahre Annexion der Krim
Drei Jahre nach der Annexion der Krim durch Russland leiden die verbliebenen rund 280.000 Krimtataren auf der Halbinsel weiter unter Verfolgung, Diskriminierung und Angst.
Protestierende auf dem Maidan in Kiew: Der Euromaidan war eine ürgerrechtsbewegung, der sich Menschen aus allen sozialen Schichten angeschlossen haben. Unter diesen befanden sich auch rechtsradikale Kräfte, jedoch nicht in der Mehrheit, wie es Russland immer wieder behauptet. Foto: Alexandra (Nessa) Gnatoush via Flickr
Ukraine – Ein Land voller Fremdenhass?
Russland kanzelt die ganze Ukraine als rechtsextrem ab. Die Ukraine als ein Land voller Fremdenhass zu bezeichnen ist jedoch grotesk.
Krimtatarischer Künstler Rustem Skibin. Foto Nikolaj Semena via www.avdet.org
Krimtatarische Kunst vor dem Aus?
Für die krimtatarischen Künstler hat die Annexion der Krim weitreichende Folgen. Sie müssen mit der russischen Regierung Kompromisse suchen, um weiter arbeiten und damit auch ihren Lebensunterhalt verdienen zu können.
Ein ukrainisches Roma-Kind blickt in die Ferne. Roma sind die in der Ukraine am stärksten bedrohte Minderheit, von ihren Mitbürgern werden sie regelrecht geächtet. Foto: Steve Evans via Flickr
Roma: Das vergessene Volk
Seit der Krim-Annexion durch Russland im März 2014 hat sich die ohnehin schon prekäre Lage der Minderheiten in der Ukraine, und somit auch der Roma, um ein Vielfaches verschlechtert.
Genauso bunt wie diese Ukrainerinnen ist das Land selbst. Viele Völker, Nationalitäten und Religionen leben dort zusammen.
Editorial: Minderheiten in der Ukraine
Euromaidan, Annexion der Krim oder der Krieg im Osten des Landes machen Schlagzeilen. Leider dauert der Krieg weiter an, viele Bewohner auf der Krim sind Schikanen, die Krimtataren sogar systematischer Verfolgung ausgesetzt.
Im dritten Jahr unter russischer Herrschaft auf der Krim hat sich die Lage der Krimtataren und von Personen, die in Opposition zu den pro-russischen Herrschern stehen, weiter verschlechtert.