Am 16. und 17. März 1988 bombardierte die Luftwaffe des damaligen Diktators Saddam Hussein Halabja mit Giftgas. Mindestens 5.000 Menschen starben innerhalb weniger Stunden. Foto: Sammy Six via Flickr
Menschenrechtsreport Nr. 83: Irakisch-Kurdistan – 30 Jahre Halabja
Am 16. und 17. März 1988 bombardierte die Luftwaffe des damaligen Diktators Saddam Hussein Halabja mit Giftgas. Mindestens 5.000 Menschen starben innerhalb weniger Stunden.
Im September haben wir in Berlin die Wahl des ehemaligen Bundeskanzlers in den Aufsichtsrat Rosnefts kritisiert. Foto: GfbV
Irak: Streit um Öl – Schröders Rosneft muss Farbe bekennen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Eskalation des Streits um Öl aus Irakisch-Kurdistan. „Irakisch-Kurdistan wurde in der Verfassung das Recht auf Ölförderung und Ölexport garantiert und ist auf diese Einnahmen angewiesen
In Kirkuk, Tuz Churmatu sowie in anderen Ortschaften im Nordirak, die von der irakischen Armee und Milizen eingenommen worden sein, soll es zu sexuellen Misshandlungen von kurdischen Frauen gekommen sein. Foto: Nedim Yilmaz via Flickr [Symbolbild]
Irak: Soldaten und Milizionäre sollen kurdische Frauen sexuell missbraucht haben
Nach dem Bekanntwerden von Berichten über gezielte sexuelle Gewalt irakischer Soldaten und Milizionäre gegen kurdische Frauen fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine Untersuchung der schweren Vorwürfe.
Mahnwache der GfbV für Kurden 2016. Die Kurden fühlen sich von den USA, aber auch von anderen westlichen Regierungen im Stich gelassen. Sie fordern dringend Hilfe und Beistand, um den Vormarsch der irakischen Armee und der vom Iran unterstützten schiitischen Milizen auf ihre Städte und Dörfer stoppen zu können. Foto: GfbV
Irak: Kurden protestieren weltweit gegen Angriffe und fordern dringend Hilfe
Aus Protest gegen die Angriffe der irakischen Armee und radikaler schiitischen Milizen auf Ortschaften im Nordirak gehen viele Kurden in Deutschland, Europa, USA, Kanada und Australien auf die Straße.
Das Oberhaupt der chaldäisch-katholischen Kirche, der Patriarch von Babylon Louis Raphaël I. Sako bei einer von der GfbV-Sektion Kurdistan/Irak organisierten Konferenzen in Kirkuk. Foto: GfbV
Irak: Christen und Yeziden droht neue Islamisierungsgefahr durch schiitische Milizen
Angehörigen religiöser Minderheiten wie Christen und Yeziden droht in einigen nordirakischen Regionen neue Islamisierungsgefahr, nachdem irakische Truppen und schiitische Milizen dort in die Provinz Kirkuk und andere Gebiete einmarschiert sind, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Syrisches Flüchtlingslager in Erbil. Mindestens zwei Millionen Flüchtlinge sowie vertriebene Yeziden und Christen aus dem nordirakischen Sinjar und der Ninive-Ebene haben in Irakisch-Kurdistan Zuflucht gefunden. Foto: Mustafa Khayat via Flickr
Irak: Kampf um Kirkuk könnte neue Fluchtbewegung auslösen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat nach dem Vorrücken der irakischen Armee und schiitischer Milizen in die bisher von Kurden gehaltene multiethnische und multireligiöse Stadt Kirkuk eine diplomatische Initiative der deutschen Bundesregierung und der EU-Regierungen gefordert, um die Lage im Nordirak zu beruhigen.
Die Zugehörigkeit der Region Kirkuk mit der gleichnamigen Stadt ist umstritten. Sowohl die mehrheitlich sunnitischen Kurden als auch die irakische Zentralregierung beanspruchen sie für sich.
Irak: Angriff auf Kirkuk befürchtet
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und viele Kurden vor Ort im Nordirak befürchten einen groß angelegten Angriff der irakischen Armee und irakisch-schiitischer Milizen auf die erdölreiche Stadt und Region Kirkuk
GfbV unterstützt den Wunsch der Kurden im Irak nach der Unabhängigkeit, Köln 2014. Foto: GfbV
Referendum in Irakisch-Kurdistan
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wird den ordnungsgemäßen Ablauf des Referendums über die Unabhängigkeit Irakisch-Kurdistans mit einem Wahlbeobachter überwachen.
"Bis jetzt sind die Yeziden leider Bürger dritten Grades, ob im Irak oder in Kurdistan." - Mirza Dinnayi ist yezidischer Menschenrechtler und Aktivist. Foto: GfbV
Interview mit yezidischem Menschenrechtler Mirza Dinnayi
Mirza Dinnayi, ein yezidischer Menschenrechtler und Aktivist, setzt sich trotz erschwerter Bedingungen für yezidische Flüchtlinge ein.