2011 empfing die Gesellschaft für bedrohte Völker eine Delegation von "Wolfskindern" in Göttingen. Foto: GfbV
TERMIN: Vortrag über „Wolfskinder“ aus Litauen
Noch leben sie, die letzten ostpreußischen „Wolfskinder“. Noch können sie selbst erzählen, was sie in ihrer Kindheit Ende des Zweiten Weltkrieges ganz auf sich allein gestellt durchgemacht haben. Dr. Christopher Spatz (Berlin) hat rund 50 von ihnen in Litauen getroffen und ihre Berichte aufgeschrieben.
2011 empfing die GfbV eine Delegation von "Wolfskindern" aus Litauen. Foto: GfbV-Archiv
Auch ostpreußische „Wolfskinder“ müssen für ihr Leid entschädigt werden!
Der Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Tilman Zülch, fordert von der Bundesregierung, endlich auch den letzten ostpreußischen „Wolfskindern“ in Litauen zu helfen und sie für ihr unsägliches Leid nach der Eroberung von Königsberg durch die Rote Armee 1945 zu entschädigen. Eine symbolische Summe als Entschädigung zu zahlen, ist eine längst überfällige Geste.
Letzte Zeitzeugen berichten über ihr Schicksal als „Wolfskinder“ nach 1945
Als letzte Zeitzeugen werden 34 ostpreußische „Wolfskinder“ am kommenden Mittwoch um 19.30 Uhr im Alten Rathaus von Göttingen über ihr Schicksal nach 1945 berichten. Organisiert wird die Veranstaltung von der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Außer Göttingen werden die Gäste aus Litauen auch Hann.Münden und Duderstadt besuchen.
Letzte Zeitzeugen berichten über ihr Schicksal als „Wolfskinder“ nach 1945
Als letzte Zeitzeugen werden 35 ostpreußische „Wolfskinder“ aus Litauen am Mittwoch, den 11. Mai 2011, um 19.30 Uhr im Alten Rathaus von Göttingen über ihr Schicksal nach 1945 berichten. Organisiert wird die Veranstaltung von der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Die Menschenrechtsorganisation hat die „Wolfskinder“ eingeladen, auf ihrem Weg zu den Feierlichkeiten „20 Jahre Deutsch-Baltische Begegnungen“ auf Schloss Stetten (Künzelsau) vom 10. bis 12. Mai in Südniedersachsen Station zu machen.