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Region: Malaysia

Kritik an ASEAN-Vorsitz für Burma (Myanmar)

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Entscheidung der ASEAN kritisiert, Burma (Myanmar) den Vorsitz der südostasiatischen Staatengemeinschaft für das Jahr 2014 zu übertragen. Es ist ein Armutszeugnis für das Menschenrechts-Engagement der ASEAN, wenn die Staatengemeinschaft mit dem Vorsitz ein Land honoriert, das für ethnische Säuberungen und die Vertreibung von 140.000 muslimischen Rohingya verantwortlich ist.

# Pressemitteilungen

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Exodus von Rohingya-Flüchtlingen aus Burma hält an – Nachbarstaaten missachten Flüchtlingsrechte

Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hält der Exodus der muslimischen Rohingya-Minderheit aus Burma weiter an. So wurden am vergangenen Wochenende erneut 58 Rohingya-Flüchtlinge von der Grenzpolizei Bangladeschs aufgegriffen, die auf dem Seeweg nach Malaysia fliehen wollten. Die Lage der Rohingya ist nicht nur in Burma dramatisch, sondern auch in den Nachbarländern.

# Pressemitteilungen

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Malaysia: Keiner hört die Orang Asli

Abends versammeln sich die Ältesten um ein Öllicht und erzählen von Naga Sri Gumum, dem Geist des Sees Tasik Chini. Der weibliche schlangenförmige Drache, so die Sage, wacht über das Gewässer und eine versunkene Khmer-Stadt auf seinem Grund. Bevor der See verschmutzt wurde, habe man die alten Mauern ab und an durch das Wasser schimmern sehen.

# Bericht

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Riesiges Süßwasser-Biosphärenreservat wird allmählich zerstört

Mit dem Boot durch einen Teppich aus pinkfarbenen und weißen Lotusblüten – dieses Bild gehört der Vergangenheit an. Tasik Chini, das zweitgrößte Süßwassergebiet Malaysias, liegt im Sterben – nicht nur als beliebtes Tourismusziel und UNESCO-Biosphärenreservat, sondern auch als Lebensgrundlage der dortigen Bevölkerung. Die Jakun leben in enger Verbindung mit dem See und sind auf ein intaktes Ökosystem angewiesen, das durch die Errichtung von Ölpalm- und Kautschukplantagen erheblich gestört wird.

# Hintergrund

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Memorandum: Konflikte rund um Wasser

Konflikte rund um Wasser sind Thema eines 22-seitigen Memorandums, das die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des Weltwassertages am 22. März 2013 veröffentlicht hat.
Die internationale Menschenrechtsorganisation zeigt darin anhand von 16 Beispielen aus aller Welt, dass vielerorts Ureinwohnergemeinschaften durch massive Eingriffe in den natürlichen Lauf von Flüssen oder durch das Einleiten oder Einsickern von Giftstoffen in Fischgründe und Grundwasser gefährdet sind.

# Reporte/Memoranden

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683 Rohingya-Flüchtlinge aus Burma seit Weihnachten in Thailand und Malaysia aufgegriffen

In Thailand und Malaysia sind seit Weihnachten 683 Rohingya-Flüchtlinge aus Burma festgesetzt worden. Die andauernde Flucht von Angehörigen dieser Minderheit macht deutlich, dass Muslime in Burma noch immer Opfer von Menschenrechtsverletzungen werden.

# Pressemitteilungen

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Menschenrechtsreport Nr. 67: Landraub bedroht indigene Völker

Hunderte indigene Völker bedroht der weltweit zunehmende Landraub in ihrer Existenz. Nach dem Fluch begehrter Bodenschätze ist es nun der Boom der Bio-oder Agrotreibstoffe und die Suche nach fruchtbaren Anbauflächen, die das Überleben von Millionen Ureinwohnern akut gefährden. Nationale und internationale Agrar-Unternehmen, Investmentgesellschaften und Pensionsfonds haben in rund 60 Staaten langfristig große Flächen gepachtet oder gekauft, um dort Nahrungsmittel für den Export anzubauen. So haben indigene Völker im vergangenen Jahrzehnt bereits mehrere Dutzend Millionen Hektar Land verloren, das staatliche Stellen an Investoren verpachteten oder veräußerten, ohne dass die Ureinwohner davon erfuhren. Die Behörden dieser Staaten, die zumeist in den Vereinten Nationen feierlich die Rechte indigener Völker anerkannt haben, leugnen in der Praxis deren Besitzansprüche. Sie erklären die traditionell von indigenen Völkern genutzten Flächen für „herrenlos“ und „ungenutzt“, um sie an Investoren verpachten zu können.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat in diesem Report beispielhaft zwölf Fälle des Landraubs in Südostasien, Nordasien, Afrika und Mittel- sowie Südamerika dokumentiert.

# Menschenrechtsreport# Reporte/Memoranden

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Landraub bedroht Millionen Ureinwohner

Der weltweit zunehmende Landraub bedroht die Existenz von Millionen Ureinwohnern. Darauf macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des internationalen Tages der indigenen Völker (9. August) mit einem neuen Menschenrechtsreport aufmerksam. Die große Nachfrage von Investoren nach fruchtbarem Ackerland hat dazu geführt, dass indigene Völker in den vergangenen zehn Jahren viele Millionen Hektar Land verloren haben.

# Pressemitteilungen

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Bundesanstalt untersucht Geldwäsche-Verdacht gegen die Deutsche Bank

Die Bundesanstalt für Finanzleistungsaufsicht (BaFin) in Frankfurt untersucht, ob die Deutsche Bank in dubiose Geschäfte mit der Tropenholzmafia in Malaysia verwickelt ist. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), der Schweizer Bruno Manser Fonds und die Umweltschutzorganisation „Rettet den Regenwald“ hatten zuvor Bundeskanzlerin Angela Merkel gebeten, dem Geldwäsche-Vorwurf nachgehen zu lassen.

# Pressemitteilungen

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