Nordafrika gleicht einem Pulverfass. Vor allem junge Menschen begehren auf und fordern Rechte ein. Foto: OpenClipart-Vectors via Pixabay
Anhaltende Proteste von Masiren in Algerien und Marokko
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor neuen Unruhen und wachsender Instabilität in Nordafrika und fordert politische Lösungen in den Konflikten um Sprachenrechte, Arbeitslosigkeit und Korruption in Algerien und Marokko.
Am Dienstagabend hatte der Weltsicherheitsrat in einer Dringlichkeitssitzung die Sklaverei in Libyen verurteilt. Foto: Kim Haughton via UN Photo
Libyen: Sklaverei verurteilt – Rassismus in Nordafrika durch öffentliche Debatte bekämpfen!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert eine breitere öffentliche Diskussion über Rassismus in Nordafrikas muslimisch-arabisch geprägten Gesellschaften, um die Versklavung von Flüchtlingen und Migranten aus West-und Ostafrika zu bekämpfen.
Zu dem Gipfeltreffen wird auch der vom Internationalen Strafgerichtshof wegen Völkermordverbrechen per Haftbefehl gesuchte sudanesische Staatspräsident Omar Hassan al Bashir erwartet. Foto: Marco Castro via UN Photo
EU-Afrika-Gipfel: Keine Kooperation mit Diktatoren!
Zu Beginn des EU-Afrika-Gipfels hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Engagement Europas für Menschenrechte in Afrika gefordert.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat an Marokkos König Mohammed VI. appelliert, 350 inhaftierte Demonstranten der Protestbewegung Hirak freizulassen. Foto: Ky Chung via UN Photos
Marokko: Die 350 inhaftierten Demonstranten endlich freilassen!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an Marokkos König Mohammed VI. appelliert, 350 inhaftierte Demonstranten der Protestbewegung Hirak freizulassen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an König Mohammed VI. appelliert, die inhaftierten Masiren freizulassen und eine freie Medienberichterstattung über die Protestbewegung Hirak zuzulassen. Foto: UNclimatechange via Flickr
Marokko soll inhaftierte Demonstranten freilassen und Pressefreiheit achten
Vor der mit Spannung erwarteten jährlichen Thronrede von König Mohammed VI. am kommenden Sonntag (30.7.) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an das Staatsoberhaupt Marokkos appelliert, die bei Demonstrationen im Rif-Gebirge inhaftierten Masiren freizulassen und eine freie Medienberichterstattung über die Protestbewegung Hirak zuzulassen.
In der marokkanischen Stadt Al Hocina leben hauptsächlich Masiren, auch Berber genannt. Foto: Numbeos via iStock
Marokkos Außenminister in Berlin (28.6.)
Entwicklungsminister Gerd Müller soll sich bei seinem Treffen mit Marokkos Außenminister Nasser Bouriat für die Freilassung inhaftierter Demonstranten aus dem Rif-Gebirge und für ein Ende willkürlicher Festnahmen in dem Königreich einsetzen.
Eine Demonstration für mehr Freiheit in Marrakesch im Jahr 2011. Foto: Todd Geasland via Flickr
Proteste von Masiren (Berbern) halten an: Marokko soll 135 inhaftierte Demonstranten freilassen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Marokko dazu aufgefordert, 135 Demonstranten aus der Haft zu entlassen, die bei friedlichen Protesten gegen Korruption und Unterentwicklung im Rif-Gebirge seit Ende Mai 2017 festgenommen wurden.
Entwicklungsminister Gerd Müller hatte Marokko und anderen afrikanischen Staaten während des G20-Afrikagipfels wegen ihrer Anstrengungen, gegen Korruption vorzugehen und Menschenrechten Geltung zu verschaffen, 300 Millionen Euro zusätzliche Hilfe versprochen. Foto: Kim Haughton via UN Photo
Marokko: Demonstranten verurteilt – Bundesregierung darf nicht schweigen!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert das Schweigen der Bundesregierung zur Verfolgung von Demonstranten in Marokko, die gegen Korruption in ihrem Land protestiert haben. „Deutschland hat Marokko im Rahmen des G20-Afrikagipfels mehrere Millionen Euro als Hilfen versprochen, weil in dem Königreich angeblich Menschenrechte geachtet und Korruption bekämpft werden.
Der Konflikt um die Westsahara dauert nun schon Jahrzehnte. Die Zivilbevölkerung leidet darunter. Foto: UN Photo/Evan Schneider
Westsahara-Konflikt: Marokkos Bundesgerichtshof hebt umstrittene Militärgerichturteile auf
Der marokkanische Bundesgerichtshof in Rabat hat am Mittwoch die umstrittenen Urteile eines Militärgerichts gegen 25 Sahraui-Aktivisten und –Menschenrechtler aus der Westsahara aufgehoben.