Der Missbrauch bei der Ausstellung von „Red Notices“ ist nach Angaben der Menschenrechtsorganisation nicht neu. Dem muss endlich ein Riegel vorgeschoben werden. Die Integrität und Glaubwürdigkeit der Interpol muss gewährleistet sein. Foto: pixabay.com [Symbolfoto]
Interpol darf sich von Unrechtsstaaten nicht zur Verfolgung von Kritikern instrumentalisieren lassen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert eine Reform der Interpol, um weiteren Missbrauch der internationalen Polizeiorganisation durch Unrechtsstaaten auszuschließen.
M'Kheitir wurde vor 3 Jahren wegen eines für islamkritisch befundenen Blogeintrags zum Tode verurteilt. Foto: Pixabay
Inhaftiertem Blogger in Mauretanien droht offenbar nicht mehr Hinrichtung
Mit Erleichterung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) darauf reagiert, dass einem in Mauretanien wegen Apostasie zum Tode verurteilten Blogger offenbar nicht mehr die Vollstreckung des Todesurteils droht. Das Oberste Gericht des Landes hat gestern mauretanischen Medien zufolge die Tatvorwürfe neu bewertet, so dass dem Beschuldigten nur eine Haftstrafe wegen des minder schweren Falles des „Unglaubens“ droht.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an das Oberste Gericht Mauretaniens appelliert, die Entschuldigung des wegen Apostasie zum Tode verurteilten Bloggers Mohamed Cheikh Ould M’Kheitir zu akzeptieren und sein Todesurteil aufzuheben, Foto: GfbV
Mauretanien: Oberstes Gericht berät über Todesurteil gegen Blogger
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an das Oberste Gericht Mauretaniens appelliert, die Entschuldigung des wegen Apostasie zum Tode verurteilten Bloggers Mohamed Cheikh Ould M’Kheitir zu akzeptieren und sein Todesurteil aufzuheben.
Auch die Bürgerkriege im Sudan sind vergessene Konflikte. Hunderttausende Menschen müssen unsägliches Leid ertragen. Foto: Albert Gonzalez Farran/UNAMID
Editorial: Im Schatten großer Kriege
Fernab großer Kriege gibt es zahllose Konflikte, die in der Berichterstattung unterzugehen drohen.
Zeid Ra’ad Al Hussein, UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Foto: UN Photo/Jean-Marc Ferré
Mauretanien: Afrikas „Raif Badawi“: Wegen Apostasie inhaftierter Blogger wartet seit drei Jahren in Todeszelle auf Hinrichtung
Dem 34 Jährigen wird der Abfall vom islamischen Glauben vorgeworfen, weil er in einem Blog-Beitrag Diskriminierung und soziale Ungerechtigkeit in seiner Heimat anprangerte. Das Oberste Gericht Mauretaniens will am 21. Januar 2017 nochmals über das Todesurteil gegen den Blogger beraten, das im Dezember 2014 verhängt und in einem Berufungsverfahren bestätigt worden war
Mauretanien wird seit Jahren wegen anhaltender Sklaverei kritisiert und sperrt Sklaverei-Gegner ins Gefängnis. Foto: Tobias Mandt via Flickr
Kritik an Afrikanischer Union: Nicht länger zur Sklaverei in Mauretanien schweigen!
Zum Internationalen Tag gegen Sklaverei hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Afrikanische Union (AU) aufgefordert, nicht länger zur Sklaverei in Mauretanien zu schweigen und die jüngsten Haftstrafen für Menschenrechtler in dem nordwestafrikanischen Land zu verurteilen.
Den Festgenommenen drohen in dem voraussichtlich am 3. August beginnenden Gerichtsverfahren langjährige Haftstrafen. Sie werden beschuldigt, eine zum Teil gewalttätige Demonstration von Slumbewohnern gegen die Zwangsräumung ihres Wohnviertels mitorganisiert zu haben. Die Menschenrechtler weisen die Vorwürfe aber als haltlos zurück. Foto: GfbV
Unrechtsurteile gegen mauretanische Anti-Sklaverei-Kämpfer
13 Sklaverei-Gegner und sieben Demonstranten in Mauretanien wurden am 18.08.2016 zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.
Den Festgenommenen drohen in dem voraussichtlich am 3. August beginnenden Gerichtsverfahren langjährige Haftstrafen. Sie werden beschuldigt, eine zum Teil gewalttätige Demonstration von Slumbewohnern gegen die Zwangsräumung ihres Wohnviertels mitorganisiert zu haben. Die Menschenrechtler weisen die Vorwürfe aber als haltlos zurück. Foto: GfbV
Mauretanien: Langjährige Haftstrafen für Sklaverei-Kritiker
Die harschen Urteile gegen 13 Sklaverei-Gegner und sieben Demonstranten in Mauretanien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) scharf kritisiert.
Mit einer bunten Aktion forderten wir die Freilassung von inhaftierten Sklaverei-Kritikern, die unrechtmäßig in Haft sind! Ihnen drohen lange Haftstrafen.
Sklaverei in Mauretanien muss endlich wirksam bekämpft werden!
Wir haben zum Auftakt der Gerichtsverfahren gegen 13 inhaftierte Sklaverei-Kritiker in Mauretanien mit einer Protestaktion vor der Botschaft des Landes in Berlin die Freilassung der Angeklagten gefordert.