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Aktuelles News & Artikel Unrechtsurteile gegen mauretanische Anti-Sklaverei-Kämpfer

Kommentar von GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius

Unrechtsurteile gegen mauretanische Anti-Sklaverei-Kämpfer

Unrechtsurteile gegen mauretanische Anti-Sklaverei-Kämpfer
Den Festgenommenen drohen in dem voraussichtlich am 3. August beginnenden Gerichtsverfahren langjährige Haftstrafen. Sie werden beschuldigt, eine zum Teil gewalttätige Demonstration von Slumbewohnern gegen die Zwangsräumung ihres Wohnviertels mitorganisiert zu haben. Die Menschenrechtler weisen die Vorwürfe aber als haltlos zurück. Foto: GfbV

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13 Sklaverei-Gegner und sieben Demonstranten in Mauretanien wurden am 18.08.2016 zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Die langjährigen Haftstrafen, die nach einem unfairen Gerichtsverfahren am Donnerstagabend ausgesprochen wurden, zeugen von einer Gesinnungsjustiz gegen Menschenrechtler, die gezielt mundtot gemacht werden sollen. GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius kommentiert das Urteil vom 18.08.2016.

Den 23 Angeklagten war vorgeworfen worden, sie hätten am 29. Juni 2016 Slum-Bewohner zu Protesten gegen die bevorstehende Räumung ihrer Häuser angestiftet und eine zum Teil gewalttätige Demonstration organisiert. Dies sei „Rebellion“, Landfriedensbruch und „bewaffneter Aufstand“. Außerdem hätten sie Widerstand gegen die Staatsgewalt geleistet.

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