Mauretanien: Roadmap zur Beseitigung der Folgen der Sklaverei gescheitert
Zwei Jahre nach der Verabschiedung einer Roadmap durch die Regierung Mauretaniens, um die Folgen der Sklaverei zu beseitigen, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) dem Land Untätigkeit bei der Umsetzung des Aktionsprogramms vorgeworfen.
Mauretanien: Menschenrechtsorganisation IRA wird für ihr Engagement gegen Sklaverei ausgezeichnet
Die mauretanische Menschenrechtsorganisation IRA wird für ihr Engagement gegen Sklaverei mit dem Menschenrechtspreis 2015 des Niederländischen Außenministeriums ausgezeichnet. Dies hat das Ministerium in Den Haag jetzt bekannt gegeben.
Mauretanien: Streit um inhaftierte Sklaverei-Kritiker
Die Trägerin des Menschenrechtspreises der Stadt Nürnberg 1999, die Rechtsanwältin Fatima M’Baye aus Mauretanien, hat wegen der katastrophalen Menschenrechtslage in ihrer Heimat eine Auszeichnung durch den Staatspräsidenten abgelehnt.
Mauretanien: Inal-Massaker und ethnische Säuberungen vor 25 Jahren
25 Jahre nach blutigen ethnischen Säuberungen in Mauretaniens Armee hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein Ende der Tabuisierung dieser Verbrechen gegen die Menschlichkeit gefordert und eine offizielle Entschuldigung Mauretaniens bei den Hinterbliebenen der Opfer verlangt.
Brahim Bilal Ramdhane während eines Besuchs in Aachen im Juni 2012. Auf Einladung der GfbV nahm er dort an einer Veranstaltung im Rahmen des "Global Media Forums" der Deutschen Welle teil. Foto: Hanno Schedler/GfbV
Mauretanien: 17 Menschenrechtsorganisationen fordern Freilassung von Sklaverei-Gegnern
Siebzehn mauretanische und internationale Menschenrechtsorganisationen haben am Mittwoch die sofortige Freilassung von zwei seit einem Jahr in Mauretanien inhaftierten Sklaverei-Kritikern gefordert.
Brahim Bilal Ramdhane während eines Besuchs in Aachen im Juni 2012. Auf Einladung der GfbV nahm er dort an einer Veranstaltung im Rahmen des "Global Media Forums" der Deutschen Welle teil. Foto: Hanno Schedler/GfbV
Mauretanien: Träger des Weimarer Menschenrechtspreises wird nicht freigelassen
Mit Enttäuschung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die Entscheidung eines Berufungsgerichts in Mauretanien reagiert, dass der Träger des Weimarer Menschenrechtspreises und Anti-Sklaverei-Aktivist Biram Dah Abeid sein Stellvertreter Brahim Bilal Ramdhane eine zweijährige Haftstrafe absitzen müssen.
Mauretanische Anti-Sklaverei-Aktivisten zu Haftstrafen verurteilt
Der Menschenrechtler Biram Dah Abeid sowie zwei weitere führende Menschenrechtler in Mauretanien wurden heute von einem mauretanischen Gericht wegen vermeintlicher Anstiftung zu einer „Rebellion“ zu jeweils zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Der am 24. Dezember 2014 begonnene Prozess gegen Biram Dah Abeid, Träger des Weimarer Menschenrechtspreises und des Menschenrechtspreises der Vereinten Nationen, der bedeutendsten menschenrechtlichen Auszeichnung der Weltorganisation, hatte im In- und Ausland für große Aufmerksamkeit gesorgt.
Ulrich Delius, GfbV-Afrikareferent, spricht mit Hanno Schedler über das Urteil und die Folgen für die Menschenrechtsbewegung in Mauretanien.
Mauretanien brüskiert mit Gesinnungsjustiz die internationale Staatengemeinschaft
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Verurteilung von drei Anti-Sklaverei-Aktivisten in Mauretanien zu jeweils zwei Jahren Haft scharf verurteilt. Die Urteile sind unverhältnismäßig und brüskieren die internationale Staatengemeinschaft. Denn in jedem Rechtsstaat wären die Beschuldigten nur wegen einer Ordnungswidrigkeit belangt worden, weil ihre Demonstration nicht offiziell angemeldet war.
Umstrittenes Todesurteil – Mauretanien duldet keine Kritik an Tabus und sozialer Benachteiligung
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat scharfe Kritik an einem am Heiligabend in Mauretanien verhängten Todesurteil wegen Apostasie geäußert. Mit diesem harschen Urteil wird Religion instrumentalisiert, um den Stillstand der mauretanischen Gesellschaft und die Marginalisierung bestimmter Bevölkerungsgruppen festzuschreiben.