Mordanschlag auf Träger des Weimarer Menschenrechtspreises vereitelt
Wie die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag erfuhr, ist der Träger des Weimarer Menschenrechtspreises 2011 am vergangenen Mittwoch in der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott nur knapp einem Attentat entgangen. Ein Polizeibeamter der Abteilung Jugendschutz hatte sich unter die Teilnehmer einer Demonstration gemischt, an der der Menschenrechtler Biram Dah Abeid teilnahm.
Sklaverei-Kritiker aus Mauretanien erhält Menschenrechtspreis
Am 10. Dezember 2011, dem Tag der Menschenrechte, wurde der mauretanische Menschenrechtler und Vorsitzende der Anti-Sklaverei-Bewegung, Biram Dah, Abeid auf Vorschlag der GfbV mit dem Menschenrechtspreis der Stadt Weimar ausgezeichnet.
Todesdrohungen gegen Träger des Weimarer Menschenrechtspreises 2011
Der Preisträger des Weimarer Menschenrechtspreises 2011, der Sklaverei-Kritiker Biram Dah Abeid aus Mauretanien, ist in seiner Heimat akut gefährdet. Kurz vor seiner Abreise nach Weimar erhielt der Menschenrechtler Todesdrohungen.
In Mauretanien sind fünf Menschenrechtler zu sechs bis zwölf Monaten Haft verurteilt worden, weil sie sich gegen die in ihrem Land noch immer praktizierte Sklaverei gewandt haben. Wie die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen erst jetzt erfuhr, erging der Richterspruch in der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott bereits am Montag.
Menschenrechtlerin berichtet über Kampf gegen Sklaverei in Mauretanien
Die mauretanische Menschenrechtlerin Aichetou Abdallahi von der Organisation „SOS Sklaven“ berichtet über den Kampf gegen die Sklaverei in Mauretanien am Dienstag, dem 23. August 2011, um 19 Uhr
im Victor-Gollancz-Haus der Gesellschaft für bedrohte Völker, Geiststraße 7, 37073 Göttingen.
In Mauretanien sind 13 Menschenrechtler nach Protesten gegen die dort noch immer praktizierte Sklaverei und Straffreiheit für Sklavenhalter festgenommen worden. Sie werden seit einer Woche in Haft gehalten. Neun Demonstranten wurden bei dem Polizeieinsatz zur Beendigung der Proteste in Arafat, einer Vorstadt von Noaukchott verletzt, teilte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag mit.
In Ihrem aktuellen Informationsblatt thematisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das traurige Thema „Sklaverei im 21. Jahrhundert“. Für über 500.000 Sklaven in Mauretanien ist dies immer noch traurige Wirklichkeit. Ohne Hilfe von Menschenrechtsorganisationen ist ihre Befreiung meist aussichtslos. Die GfbV berichtet über die Situation der Haratin anhand von zwei Einzelschicksalen, die wichtige Rolle von Menschenrechtlern vor Ort, welche Erfolge bereits errungen wurden und welche Ziele es in Zukunft zu verfolgen gilt.
Menschenrechtler wünschen sich stärkeres Engagement des Europaparlaments für Minderheiten
Das Europaparlament sollte sich noch stärker für ethnische, religiöse und sprachliche Minderheiten engagieren. Mit dieser Bitte will sich die Gesellschaft für bedrohte Völker an die Europaabgeordnete Prof. Dr. Godelieve Quisthoudt-Rowohl (CDU) wenden.
Der mauretanische Menschenrechtler Biram Dah Abeid berichtet über Erfolge im Kampf gegen Sklaverei
Der mauretanische Menschenrechtler Biram Dah Abeid berichtet über Erfolge im Kampf gegen Sklaverei
am Dienstag, den 14. Juni 2011, um 13 Uhr 30 bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Büro 213 im Palais am Festungsgraben, Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin
Zu diesem Pressegespräch laden wir Sie herzlich ein.