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Region: Niger

GfbV fordert Gipfeltreffen zur Flüchtlingskrise in Westafrika
© Flickr/European Commission DG

GfbV fordert Gipfeltreffen zur Flüchtlingskrise in Westafrika

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat ein internationales Gipfeltreffen zur Lösung der durch den Boko-Haram-Konflikt in Nigeria ausgelösten Flüchtlingskrise in Westafrika gefordert. Das Leiden der Boko-Haram-Flüchtlinge darf nicht länger ignoriert werden. Die dramatische Unterversorgung mit Nahrungsmitteln, ignorante und untätige Behörden sowie Abschiebungen machen hunderttausenden Flüchtlingen das Leben zur Hölle.

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Mehr als 500.000 Flüchtlinge aus dem Norden von Mali können noch immer nicht zurückkehren

Neun Monate nach dem Beginn der französischen Militärintervention in Mali warten noch immer 510.000 Flüchtlinge auf mehr Sicherheit, um in ihre Heimatorte im Norden des Landes zurückkehren zu können. Auf das Schicksal dieser vergessenen Kriegsflüchtlinge machte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag aufmerksam. Noch ist nicht absehbar, wann Nord-Mali vor neuen Angriffen islamistischer Extremisten so sicher ist, dass für Rückkehrer dort keine Gefahr mehr besteht.

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Wüstenkrieg dient auch Sicherung von Frankreichs Energieversorgung – Uranvorkommen in Niger in Gefahr

Frankreichs Militärintervention in Mali dient nicht nur der Terrorismus-Bekämpfung, sondern auch der Sicherung seiner eigenen Energieversorgung mit preiswertem Uran aus Malis Nachbarland Niger. Dies erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Sonntag in Göttingen, nachdem der französische Staatspräsident Francois Hollande am Samstagabend betont hatte, sein Land interveniere nicht aus eigennützigen Interessen in Mali.

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Ureinwohner leiden unter Uranabbau für Deutschlands Kernkraftwerke

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an den Vorsitzenden der Ethikkommission für den Atomausstieg, Klaus Töpfer, appelliert, sich bei der Bundesregierung für eine Offenlegung der Herkunft des in Deutschland genutzten Urans einzusetzen. Die GfbV bat den ehemaligen Umweltminister Töpfer, sich dafür zu engagieren, dass Energiekonzerne rechtlich verbindlich verpflichtet werden, die Herkunft des Urans nachzuweisen.

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75.000 Soldaten sollen 300 Terroristen jagen – Tuareg fürchten Militarisierung

Tuareg in der Sahara sind besorgt über die Verschärfung des Antiterror-Krieges in den Wüstengebieten Nordwestafrikas. Die Tuareg fürchten, dass der Einsatz von noch mehr Waffen und Soldaten die Unsicherheit in der Region nur weiter schüren wird, statt Sicherheit zu schaffen.

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Ureinwohner leiden für „unseren“ Atomstrom – RWE muss für Schutz vor Radioaktivität in Uran-Abbaugebieten sorgen!
© Daniel Matt/GfbV

Ureinwohner leiden für „unseren“ Atomstrom – RWE muss für Schutz vor Radioaktivität in Uran-Abbaugebieten sorgen!

Mit einer Mahnwache vor der RWE-Hauptversammlung in Essen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch schwere Vorwürfe gegen den Energieversorger erhoben: „Ureinwohner leiden für „unseren“ Atomstrom!“, kritisierte die Menschenrechtsorganisation auf Schildern und forderte Schutzmaßnahmen nach deutschem Standard für Bergleute und Anwohner in der Nähe von Uran-Minen oder -Tagebau.

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GfbV fordert Herkunftsnachweis für Uran für deutsche AKW: Uranabbau verseucht Ureinwohner-Gebiete!

Am Vortag der Anti-Atom-Menschenkette von Neckarwestheim nach Stuttgart erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) daran, dass bereits ganz am Anfang des Urankreislaufs Menschen hohen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind. Die Uranminen befinden sich meist im Gebiet von Ureinwohnergemeinschaften wie bei den Adivasi in Indien, den Tuareg in Niger, den Aborigines in Australien oder den Lubicon-Cree-Indianern in Kanada.

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