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Region: Nigeria

Nigeria: Extremisten auf dem Vormarsch
© Michael Fleshman/Flickr

Nigeria: Extremisten auf dem Vormarsch

219 Schülerinnen seit 150 Tagen in der Gewalt ihrer Entführer +++ 650.000 Menschen auf der Flucht vor Boko-Haram-Terror: Nigerias Politik und Militär versagen beim Kampf gegen Boko Haram +++ Extremisten sind weiter auf dem Vormarsch

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9. August: Internationaler Tag der indigenen Völker
© Digo_Souza/Flickr

9. August: Internationaler Tag der indigenen Völker

Weltweit müssen indigene Völker einen hohen Preis für den unersättlichen Energiehunger in den Industrienationen zahlen. Darauf macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen anlässlich des Tages der indigenen Völker (9. August) aufmerksam. Damit bei uns das Licht nicht ausgeht, wird Ureinwohnerland im kanadischen Saskatchewan oder in Australien durch den Uranabbau radioaktiv verseucht, verschwindet das Land der Wayúu-Indianer in Kolumbien oder der Schoren in Sibirien in riesigen Tagebauminen der Steinkohleindustrie.

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Jenseits der Gewalt von Boko Haram: Mehr als 520 Tote bei Konflikten zwischen Bauern und Viehzüchtern in 2014

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft Nigerias Regierung vor, hilflos der eskalierenden Gewalt zwischen Viehzüchtern und Bauern im Zentrum des Landes zuzusehen. Noch steht der Konflikt zwischen Fulani-Hirten und sesshaften Bauern im Schatten der Gewalt von Boko Haram.

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Nigeria versagt im Kampf gegen Boko Haram – Keine schnelle Hilfe für entführte Schülerinnen in Sicht

Nach einem erneuten Terroranschlag im Norden Nigerias mit bis zu 300 Toten hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der Polizei und Armee des Landes Versagen im Kampf gegen die Boko-Haram-Sekte vorgeworfen. Die islamistischen Gewalttäter können nach Belieben entführen, bomben und morden. Wenn Nigerias führende Politiker nicht endlich aufwachen und jenseits von Parteiengezänk gemeinsam Boko Haram und die Gewaltursachen bekämpfen, dann werden sich immer mehr Nigerianer enttäuscht von der Demokratie abwenden.

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Frauen rufen zu Großdemonstration in Abuja für entführte Schülerinnen auf

Mehr als eine Million Demonstrationsteilnehmer erwarten Frauenorganisationen am Mittwoch in Abuja, der Hauptstadt von Nigeria. Die Frauen haben dazu aufgerufen, für die Freilassung von 190 Schülerinnen auf die Straße zu gehen, die vor zwei Wochen von der islamistischen Boko-Haram-Sekte im Norden des Landes entführt wurden.

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250.000 Zivilisten sind seit Januar 2014 vor islamistischer Gewalt geflohen: Humanitäre Hilfe verstärken!

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat dringend mehr humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung im Nordosten Nigerias gefordert, die unter dem anhaltenden Terror der islamistischen Boko-Haram-Sekte leidet. Nach offiziellen nigerianischen Statistiken sind seit Januar 2014 rund 250.000 Zivilisten in den Bundesstaaten Yobe, Adamawa und Borno vor Überfällen von Boko Haram geflohen.

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Nigerias Sicherheitskräfte verspielen Glaubwürdigkeit – Bemühungen um Befreiung entführter Schülerinnen müssen verstärkt werden

Eine Woche nach der Verschleppung von bis zu 234 Schülerinnen durch Kämpfer der islamistischen Boko-Haram-Sekte hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag scharfe Kritik an Nigerias Regierung und Sicherheitskräften geübt. Es sei ein Armutszeugnis, dass es noch immer weder zuverlässige Angaben über die Zahl der Entführten noch realistische Informationen über ihren Verbleib gebe.

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Boko Haram tötet erneut 38 Menschen in Nord-Nigeria

Seit Ausrufung des Ausnahmezustandes in drei Bundesstaaten im Norden Nigerias im Mai 2013 sind 2.000 Christen und Muslime politisch motivierter Gewalt der islamistischen Boko-Haram-Sekte zum Opfer gefallen, erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).

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Nigerias Sicherheitskräfte scheitern im Kampf gegen Boko Haram – Fast 2.000 Tote seit Mai 2013

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Nigerias Polizei und Armee vorgeworfen, im Kampf gegen die islamistische Boko-Haram-Sekte zu versagen. Statt die Zivilbevölkerung wirksam vor dem Terror zu schützen, sterben jede Woche mehr Zivilisten.

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