Mit dem Ministerpräsidenten Imran Khan wird es keine Verbesserung der Lage religiöser und ethnischer Minderheiten in Pakistan geben. Khan strebt die Schaffung eines islamischen Wohlfahrtsstaates an.
Bild: Lahore/Pakistan via Flickr CC BY-NC 2.0
Pakistan: Unter Imran Khan haben religiöse Minderheiten nichts Gutes zu erwarten
Unter Imran Khan haben die religiösen und ethnischen Minderheiten in Pakistan nichts Gutes zu erwarten, befürchtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Durch die Schließung der Grenze zu Pakistan sind Zehntausende Kuchi-Nomaden in Afghanistan in akute Not geraten, berichtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Pakistans Justizminister Zahid Hamid ist am Montagmorgen zurückgetreten, nachdem sich das Militär geweigert hatte, gewaltsam gegen religiöse Extremisten vorzugehen, die seit drei Wochen zu Tausenden eine bedeutende Verkehrskreuzung in der Hauptstadt Islamabad blockierten. Foto: UN Geneva via Flickr
Pakistan: „Schwarzer Tag“ für Christen, Hindu und Ahmadiyyah
Nach dem von islamischen Extremisten erzwungenen Rücktritt des pakistanischen Justizministers befürchtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine weitere Einschränkung der Religionsfreiheit für Andersgläubige und noch mehr Übergriffe auf Christen, Hindu und Ahmadiyyah in dem überwiegend sunnitischen Staat.
Ein Flüchtlingslager der Rohingya in Bangladesch, Foto: EU/ECHO/Pierre Prakash via Flickr
Außenminister islamischer Staaten beraten über Rohingya-Konflikt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an die Außenminister der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) appelliert, sich bei ihrem morgigen Sondergipfel zum Rohingya-Konflikt in Burma für eine politische Lösung der Flüchtlingstragödie in Südostasien einzusetzen.
Asia Bibi war am 8. November 2010 zur Hinrichtung durch Erhängen verurteilt worden. Sie wurde von zwei anderen Landarbeiterinnen beschuldigt, im Juni 2009 bei der Feldarbeit das Ansehen Mohammeds verunglimpft zu haben. Die Katholikin bestreitet die Vorwürfe.
In Pakistan inhaftierte Christin verbringt siebtes Weihnachtsfest in Todeszelle
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an das tragische Schicksal der in Pakistan zum Tode verurteilten Katholikin Asia Bibi erinnert.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an den Hochkommissar für Flüchtlinge der Vereinten Nationen Filippo Grandi appelliert, sich wirksamer für den Schutz von verfolgten Christen aus Pakistan einzusetzen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor neuer Gewalt sunnitischer Extremisten gegen Schiiten in Pakistan und fordert einen besseren Schutz der dort seit Jahren massiv bedrängten religiösen Minderheit der Hazara.