Anlässlich des Amtsantritts von Kirsty Coventry als neue IOC-Präsidentin fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen Bruch mit dem bisherigen Ansatz des mächtigen Sportverbandes, zu Menschenrechtsfragen zu schweigen und Partnerschaften mit Diktaturen wie China oder Russland zu vertiefen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker fordert Außenminister Johann Wadephul auf, öffentlich gegen die Entscheidung Russlands zu protestieren, die indigene Menschenrechtsorganisation Batani zur „unerwünschten Organisation“ zu erklären. Die „Internationale Indigene Stiftung für Entwicklung und Solidarität Batani“, eine mittlerweile in den USA registrierte NGO, setzt sich für die Rechte Indigener Völker in Russland ein.
„Thomas Bach hat Wladimir Putin und Xi Jinping treu und beharrlich bei ihren Bemühungen unterstützt, mit den Olympischen Spielen ein geschöntes Bild ihrer verbrecherischen Regime zu zeichnen. Er ist der willige Helfer von Diktatoren, Kriegsverbrechern und Völkermördern.“ Diese Bilanz zieht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zum Ende der zwölfjährigen Amtszeit von Bach als Präsident des Internationalen Olympischen Komitees.
Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte (10. Dezember) appelliert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die Bundesregierung, sich verstärkt für die Freilassung von politischen Gefangenen, insbesondere von unrechtmäßig inhaftierten Krimtataren, einzusetzen.
Die Aussage des neuen SPD-Generalsekretärs Matthias Miersch über eine Würdigung der Lebensleistung von Altkanzler Gerhard Schröder kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) als „rückwärtsgewandt und unerträglich“.
Der russische Menschenrechtsaktivist Oleg Orlov hat sich im Rahmen der GfbV-Jahreshauptversammlung ins Goldene Buch der Stadt Göttingen eingetragen. Auf dem Bild sind (v.l.n.r.) Burkhard Gauly (Vorstandsvorsitzender der GfbV), Oleg Orlov, Kaan Orhon (GfbV-Vorstandmitglied), Michaela Böttcher (stellv. GfbV-Vorsitzende), Bürgermeisterin Jutta Steinke, Abidine Ould-Merzough (GfbV-Vorstandsmitglied). Foto: Johanna Fischotter/GfbV
Jahreshauptversammlung der GfbV
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat sich der russische Menschenrechtsverteidiger und Friedensnobelpreisträger Oleg Orlov am Samstag, 26. Oktober, in…
Presseeinladung zur Jahreshauptversammlung der GfbV in Göttingen (26.10.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) lädt Medienvertreter herzlich zu ihrer Jahresversammlung am Samstag, 26. Oktober 2024, in Göttingen ein. Die Veranstaltung findet im Startraum Göttingen (Friedrichstr. 3-4) statt. Prominente Gäste sind in diesem Jahr unter anderem die Schriftstellerin Ronya Othmann und der russische Menschenrechtsaktivist Oleg Orlov.
Über 100 NGOs unterstützen Hilferuf russischer Indigener an UN
„Die russische Regierung verletzt die Rechte indigener Völker. Wenn diese sich dagegen wehren, werden sie und ihre Organisationen als Extremisten kriminalisiert“, prangern russische Indigene in ein…
Sarah Reinke steht neben Oleg Orlov als dieser 2009 von der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Victor-Gollancz-Preis verliehen bekommt.
Foto: GfbV
Kommentar zum Gefangenenaustausch mit Russland
Ein Kommentar von Sarah Reinke, Leiterin der Menschenrechtsarbeit der GfbV.
„Oleg ist zu einem Gesundheitscheck im Krankenhaus in Koblenz! Irina und Lena fahren hin.“ Durch diese Nachricht, die mi…