Russland: Putins fremdenfeindliche Nationalitätenpolitik schürt Gewalt gegen Minderheiten und Flüchtlinge
Die schweren Ausschreitungen von mehr als 1.000 Randalierern gegen Flüchtlinge und Migranten in Moskau sind nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Ergebnis der fremdenfeindlichen Nationalitätenpolitik des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Seit seinem ersten Amtsantritt im Jahr 2000 hat Putin in demagogischer Manier pauschal die gesamte Bevölkerung des Nordkaukasus und Tschetscheniens für Terror und Gewalt verantwortlich gemacht und so auch den zweiten Tschetschenienkrieg begründet.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich auf, in der aktuellen Diskussion um die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland sachlich zu bleiben. Die meisten Flüchtlinge, die in Deutschland Asyl beantragen, stammen aus der Russischen Föderation. Allein seit Januar 2013 sind 13.492 russische Staatsbürger, zumeist aus der Teilrepublik Tschetschenien, in Deutschland angekommen. Das sind keine Armutsflüchtlinge, Herr Minister!
Gesellschaft für bedrohte Völker erinnert an düsteres Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte: Schicksal der 90.000 Toten in sowjetischen Speziallagern lückenlos aufklären!
Zum Tag der Deutschen Einheit erinnert der Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Tilman Zülch, an ein besonders düsteres, unbewältigtes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte: an die sowjetischen „Speziallager“ in der ehemaligen DDR und im Gulag, in denen mindestens 90.000 Menschen zu Tode gebracht wurden.
Tscherkessen melden sich zu Wort: Olympische Winterspiele in Sotschi 2014 dürfen historischen Völkermord nicht ignorieren
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,sicherlich sind viele von Ihnen auch Anfang nächster Woche mit der Berichterstattung zur Bundestagswahl beschäftigt. Trotzdem möchten w…
Keine Waffen an die Kriegsparteien in Syrien! – Demokratiebewegung und Minderheiten stärken!
Der blutige Bürgerkrieg in Syrien hat sich zu einem Stellvertreterkrieg entwickelt, in dem die Zivilbevölkerung immer stärker zwischen die Fronten gerät. Während das schiitisch geprägte Regime unter Baschar al Assad Iran und den arabischen Irak, aber auch Russland im Rücken hat, finanzieren Saudi-Arabien und andere sunnitisch dominierte Verbündete die Gegner des Diktators.
Die Politik Wladimir Putins erschwert die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in Russland zusehends und macht diese oft sogar unmöglich.
Wohin können sich Hilfe suchende Opfer von staatlicher Willkür und Gewalt in Russland zukünftig noch wenden, wenn das Engagement für Bürger- und Menschenrechte dort so massiv eingeschränkt wird?
Demonstration für Bürger- und Menschenrechte vor russischer Botschaft in Berlin
Ein Jahr nach der Massenfestnahme von demonstrierenden Putin-Gegnern auf dem Bolotnaja-Platz in Moskau ruft die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zu einer Solidaritätsaktion am kommenden Montag vor der russischen Botschaft in Berlin auf.
Russland schürt mit Rüstungsexporten Konflikte in Afrika
Anlässlich des bevorstehenden Russland-Besuchs der Vorsitzenden der Afrikanischen Union (AU) warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer Zunahme russischer Rüstungsexporte in afrikanische Länder. Russlands Rüstungsexporte schüren schon heute Konflikte in Afrika.