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Aktuelles News & Artikel Keine Waffen an die Kriegsparteien in Syrien! – Demokratiebewegung und Minderheiten stärken!

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Keine Waffen an die Kriegsparteien in Syrien! – Demokratiebewegung und Minderheiten stärken!

Keine Waffen an die Kriegsparteien in Syrien! – Demokratiebewegung und Minderheiten stärken!
© GfbV

Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen

Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.

Der blutige Bürgerkrieg in Syrien hat sich zu einem Stellvertreterkrieg entwickelt, in dem die Zivilbevölkerung immer stärker zwischen die Fronten gerät. Während das schiitisch geprägte Regime unter Baschar al Assad Iran und den arabischen Irak, aber auch Russland im Rücken hat, finanzieren Saudi-Arabien und andere sunnitisch dominierte Verbündete die Gegner des Diktators. Die ethnischen und religiösen Minderheiten Syriens haben Anlass zu befürchten, dass es ihnen unter einer neuen Regierung kaum besser gehen wird. Denn nach mehr als 40 Jahren Herrschaft einer einzigen Partei und eines einzigen Clans – der Baath-Partei – ist Syrien nun mit einer neuen Bedrohung konfrontiert: der totalitären islamistischen Ideologie, die Jihadisten und Salafisten aus der ganzen Welt mit Gewalt durchsetzen wollen.

Schon unter Assad, der eine harte Arabisierungspolitik verfolgt, waren Minderheiten oft Unterdrückung, Angriffen und Vertreibungen ausgesetzt. Die Kurden, Turkmenen, Tscherkessen, arabischen Christen, Assyrer-Aramäer, Armenier, Ismailiten, Drusen und Yeziden stellen zusammen fast die Hälfte der rund 21 Millionen Einwohner des multiethnischen und multireligiösen Landes. Im derzeitigen Bürgerkrieg drohen seit Beginn des Jahres 2013 gezielte Hetze und Anschläge islamistischer Gruppen vor allem gegen die mindestens 1,5 Millionen Christen Syriens zu eskalieren. Am 22. April 2013 wurden in der Nähe von Aleppo im Norden des Landes sogar zwei christliche Würdenträger entführt – Ibrahim Hanna, Bischof der syrisch-orthodoxen Kirche von Aleppo, und Bischof Boulos Yazigi von der griechisch-orthodoxen Kirche. Ihr Fahrer wurde erschossen.

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