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Region: Serbien

Bosnien: Völkermordklage gegen Serbien abgelehnt
Die bis zu 150.000 Zivilisten, die während des Krieges getötet wurden, waren in ihrer großen Mehrheit muslimische Bosnier. Foto: GfbV

Bosnien: Völkermordklage gegen Serbien abgelehnt

Mit großem Unverständnis hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) darauf reagiert, dass der Internationale Gerichtshofe (IGH) in Den Haag die Wiederaufnahme des Völkermordprozesses von Bosnien-Herzegowina gegen Serbien abgelehnt hat.

# Pressemitteilungen

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„Weil du ein Zigeuner bist, sonst nichts“

„Weil du ein Zigeuner bist, sonst nichts“

Die bewegende Geschichte von Zvesdan, dem Briefträger.

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Kriegsverbrechertribunal fällt Urteil über Radovan Karadzic
Aufbau der Mahnwache vor dem internationalen Kriegsverbrechertribunal in Den Haag: Die GfbV fordert die Wiedervereinigung Bosniens und gedenkt der 8.372 ermordeten Einwohner von Srebrenica © Archiv

Kriegsverbrechertribunal fällt Urteil über Radovan Karadzic

„Das größte Verbrechen von Radovan Karadzic ist die gewaltsame blutige Teilung von Bosnien und Herzegowina mit allen Mitteln: Völkermord, Massenvertreibung und Massenvergewaltigung.“

# Pressemitteilungen

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Einladung zur Menschenrechtsaktion
© stanciuc via iStock

Einladung zur Menschenrechtsaktion

Während der Bekanntgabe des Urteils über Ex-Serbenführer Radovan Karadzic wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit einer Mahnwache vor dem Internationalen Kriegsverbrechertribunal in Den Haag (ICTY) mit großen Transparenten die Wiedervereinigung Bosniens fordern und der 8.372 ermordeten Einwohner von Srebrenica gedenken.

# Termin

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Gründer der Gesellschaft für bedrohte Völker, Tilman Zülch, wird 75

Gründer der Gesellschaft für bedrohte Völker, Tilman Zülch, wird 75

Der Gründer und Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Tilman Zülch, feiert am 2. September seinen 75. Geburtstag. Unter seiner Leitung hat sich aus der Hamburger Aktion „Biafra-Hilfe“ 1970 die internationale Menschenrechtsorganisation GfbV mit Hauptsitz in Göttingen entwickelt. Sie zählt rund 6000 Mitglieder sowie 20 000 Förderer und Spender, hat Sektionen und Repräsentanten in mehreren europäischen Ländern, in den USA und Irakisch-Kurdistan.

# Pressemitteilungen

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Serbische Stadtverwaltung von Višegrad verhindert Andenken an bosniakische Genozid-Opfer
<b>Višegrad: Die Drina ist eines der größten Massengräber Bosniens.</b> Foto: CC BY-NC-SA 2.0 blandm (flickr.com)

Serbische Stadtverwaltung von Višegrad verhindert Andenken an bosniakische Genozid-Opfer

Die serbische Stadtverwaltung von Višegrad verhindert mit Polizeigewalt, dass Überlebende des Bosnienkrieges (1992-1995) öffentlich des Völkermords an den bosnischen Muslimen (Bosniaken) in der ostbosnischen Drina-Stadt gedenken. Wie die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) berichtete, wurden am frühen Donnerstagmorgen mehr als hundert vermummte Polizisten einer Spezialeinheit auf den muslimischen Friedhof Straziste geschickt.

# Pressemitteilungen

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Ein Haus in Visegrad: Mahnmal für die Opfer

Die GfbV und andere Organisationen konnten mit einem Appell an verschiedene Vertreter der internationalen Gemeinschaft in Sarajevo/Brüssel und London einen Plan der serbischen Behörden in Visegrad /Republika Srpska vereiteln.
Die serbischen Vertreter dieser ostbosnischen Stadt hatten vor, das Haus eines Bosniaken, in dem während des Bosnien-Krieges 1992 70 Bosniaken (Frauen, Männer und Kinder) bei lebendigen Leib verbrannt wurden, niederzureissen. Damit wollten sie verhindern, dass es zu einer Gedenkstätte umfunktioniert wird.
Das Haus von Adem Omeragic ist seit langer Zeit den serbischen Behörden ein Dorn im Auge, weil es von den Angehörigen der Opfer zu Jahrestagen aufgesucht wurde. Es sollte am 24 . Dezember 2013, als die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit in der Weihnachtszeit gering war, niedergerissen werden. Der Hohe Repräsentant für Bosnien-Herzegowina und der Leiter der OSZE-Mission vor Ort protestierten scharf bei dem Bürgermeister von Visegrad, die Zerstörung des Hauses konnte gestoppt werden.

# Dossier# Reporte/Memoranden

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Der serbische Präsident Tomislav Nikolic entschuldigt sich

Was sagen die Opfer?Aus bedrohte völker_pogrom 275, 1/2013„Er muss uns überzeugen, dass das, was er sagt, die Wahrheit ist, denn nur sieben Tage zuvor hat er in New York bei den Vereinten Nationen …

# Bericht

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Gnadenlose Abschiebemaschinerie von Schünemann anhalten! Herzkrankes Mädchen nicht nach Serbien abschieben!
© GfbV

Gnadenlose Abschiebemaschinerie von Schünemann anhalten! Herzkrankes Mädchen nicht nach Serbien abschieben!

Mit dem dringenden Appell, die Abschiebemaschinerie des früheren niedersächsischen Innenministers Uwe Schünemann (CDU) anzuhalten und der kleinen herzkranken Anita Memisevic mit ihrer Familie aus humanitären Gründen ein Bleiberecht zu gewähren, hat sich die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch an den niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius (SPD) gewandt. Wir müssen befürchten, dass es viel zu lange dauern wird, bis die schwere Herzerkrankung der achtjährigen Anita aus Clausthal-Zellerfeld in Serbien behandelt werden kann, wenn das überhaupt möglich ist.

# Pressemitteilungen

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