Bankrotterklärung: Trotz neuer Bombenangriffe will Weltsicherheitsrat Friedenstruppen im Westen des Sudan verringern
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert die Pläne des Weltsicherheitsrates, die Präsenz der UNAMID-Friedenstruppe im Westen des Sudan deutlich zu verringern. Für die Zivilbevölkerung in Darfur gibt es auch fünf Jahre nach der Stationierung von Truppen der Afrikanischen Union und den Vereinten Nationen noch immer keine Sicherheit.
1,9 Millionen Darfur-Flüchtlinge in Gefahr! Mehr humanitäre Hilfe benötigt – Rückkehr darf nicht erzwungen werden
Mehr humanitäre Hilfe für die mehr als 1,9 Millionen Flüchtlinge in der sudanesischen Krisenregion Darfur fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). In vielen Lagern der Überlebenden des Genozids fehlt es am Nötigsten.
Internationale Gemeinschaft muss Sudan und Südsudan Sanktionen androhen – Krieg würde humanitäre Tragödie auslösen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt nachdrücklich vor einer humanitären Tragödie in Ostafrika, sollte es zu einem neuen offenen Krieg zwischen dem Sudan und Südsudan kommen. Ein Krieg würde die rund drei Millionen Menschen, die im Südsudan und im Grenzgebiet zwischen beiden Staaten zurzeit auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sind, in eine noch verzweifeltere Lage bringen.
Europa soll sich für Frieden einsetzen – Schicksal von 500.000 südsudanesischen Kriegsflüchtlingen im Sudan muss geklärt werden
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert mehr Engagement der Europäischen Union (EU), um einen neuen Krieg zwischen dem Sudan und dem Südsudan zu verhindern. Nur internationale Vermittler können verhindern, dass sich die beiden verfeindeten Staaten jetzt offiziell den Krieg erklären.
Sudan ignoriert Appell des Weltsicherheitsrats – 400.000 Bürgerkriegsopfer von Nothilfe abgeschnitten
Mehr als 400.000 Bürgerkriegsopfer sind im Sudan von humanitärer Hilfe abgeschnitten, weil die Behörden die Versorgung der Notleidenden systematisch blockieren. Obwohl der Weltsicherheitsrat bereits vor genau fünf Wochen alle Konfliktparteien in den umkämpften Regionen Süd-Kordofan und Blauer Nil ultimativ aufgefordert hat, Hungerhilfe für die Zivilbevölkerung zuzulassen, verweigern die sudanesischen Behörden internationalen Helfern noch immer den Zugang.
Darfur braucht Gerechtigkeit! Mehr Engagement bei Bekämpfung von Straflosigkeit für Völkermord in Darfur gefordert
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat mehr Engagement der internationalen Gemeinschaft bei der Bekämpfung von Straflosigkeit für Völkermord und Kriegsverbrechen in Darfur gefordert. Bislang ist die internationale Gemeinschaft kläglich gescheitert mit ihren Bemühungen, die Verantwortlichen für Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord im Westen des Sudan zur Rechenschaft zu ziehen.
TürkeiGroßes Engagement für Kloster Mor GabrielTürkische Medien schickten Reporter, als die GfbV mit kurdischen und türkischen Freunden am 6. Juli vor den Toren des syrisch-orthodoxen Klosters Mor …
Weltsicherheitsrat soll sich mehr für Schutz der Zivilbevölkerung im Sudan einsetzen
Angesichts der andauernden Bombardierung von Dörfern in Südkordofan durch die sudanesische Luftwaffe hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch an den Weltsicherheitsrat appelliert, sich für eine sofortige Einstellung der Luftangriffe auf zivile Ziele im Sudan einzusetzen. Dringend müsse der Sudan außerdem aufgefordert werden, humanitären Helfern freien Zugang zu den Konfliktregionen in den Provinzen Süd-Kordofan und Blauer Nil zu gewähren.
Vage Friedenshoffnung für Darfur – Sudan soll Friedensprozess erneuern und öffnen
Nach dem gewaltsamen Tod des Chefs der JEM-Rebellen in Darfur gibt es eine vage Hoffnung auf Frieden im Westen des Sudan, erklärte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Sonntag in Göttingen. Nur wenn der Darfur-Friedensprozess nun erneuert und für die JEM geöffnet wird, gibt es eine reelle Hoffnung auf Frieden im Westen des Sudan.