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Region: Sudan

Sudan versinkt im Krieg – Freier Zugang von humanitären Helfern wird behindert

Der Bürgerkrieg im Sudan eskaliert und dies hat nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) katastrophale Folgen für die Zivilbevölkerung. Die Menschenrechtsorganisation appellierte deshalb am Mittwoch an den Weltsicherheitsrat, sich jetzt nachdrücklich dafür einzusetzen, dass humanitäre Helfer freien Zugang zu Notleidenden bekommen.

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Neue Luftangriffe auf Zivilisten in Südkordofan – Europaparlament protestiert – Bundesregierung lässt klare Worte vermissen

Die sudanesische Luftwaffe hat am Montag in der Provinz Südkordofan erneut drei Dörfer bombardiert. Ein Kind starb, zwei Frauen wurden verletzt, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag in Göttingen. Bereits vor einer Woche fielen in den Nuba-Bergen Bomben auf zwei Siedlungen.

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Menschenrechtler begrüßen deutsche Beteiligung an Friedensmission für Südsudan

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt, dass sich Deutschland weiter an der Friedensmission der Vereinten Nationen im Südsudan (UNMISS) beteiligen wird. Einen entsprechenden Beschluss hat das Bundeskabinett am Mittwoch gefällt. Es ist ein wichtiger Beitrag zur Stabilisierung des jungen Staates Südsudan, nicht nur Militärberater, sondern auch Polizeiausbilder in den Südsudan zu entsenden.

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Ankündigung eines Waffenstillstands in Süd-Kordofan unglaubwürdig – alle Helfer müssen freien Zugang bekommen

Nach der Entdeckung von zwei neuen Massengräbern in den umkämpften Nuba-Bergen im Sudan befürchtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), dass die Waffen dort nicht lange ruhen werden. Zwar habe die sudanesische Regierung in Khartum am Dienstag einseitig einen zweiwöchigen Waffenstillstand angekündigt.

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Sudan: Bischof fordert UN-Menschenrechtsbeobachter für Nuba-Berge

Aufgrund der alarmierenden Menschenrechtslage in den Nuba-Bergen in der sudanesischen Provinz Südkordofan unterstreicht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die dringende Forderung des sudanesischen Bischofs Andudu Adam Elnail an die Vereinten Nationen, Menschenrechtsbeobachter dorthin zu entsenden. Sie sollen untersuchen, ob dort Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen werden.

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Krieg in Nuba-Bergen droht zu eskalieren – Hungerhilfe erreicht viele Notleidende nicht

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Ausweitung des Krieges in den Nuba-Bergen in der sudanesischen Provinz Südkordofan. Wenn die internationale Gemeinschaft ihre Friedensbemühungen nicht verstärkt, droht ein Übergreifen der Kämpfe zwischen der Sudanesischen Volksbefreiungsbewegung (SPLM) und der sudanesischen Armee auf die benachbarte Provinz Blauer Nil.

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Weltsicherheitsrat einen Monat unter deutschem Vorsitz

Nach einem Monat Vorsitz Deutschlands im Weltsicherheitsrat zieht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine kritische Bilanz. Deutschland habe mit weitgehend unstrittigen Themen „Schaufensterpolitik“ betrieben, um sein Image in den Vereinten Nationen zu stärken.

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Friedensvertrag ohne Frieden – Darfur-Flüchtlinge fordern Sicherheit, nicht leere Versprechungen
Flüchtlingslager im Sudan, Foto: GfbV-Archiv

Friedensvertrag ohne Frieden – Darfur-Flüchtlinge fordern Sicherheit, nicht leere Versprechungen

Als „Augenwischerei“ bezeichnet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das Darfur-Friedensabkommen, das voraussichtlich am 14. Juli 2011 in Doha (Katar) unterzeichnet wird. „Für die fast zwei Millionen Vertriebenen aus Darfur ist das Abkommen der blanke Hohn.

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Ab heute: Südsudan frei und unabhängig – Die GfbV gedenkt der 4 Millionen Opfer
© Daniel Matt/GfbV

Ab heute: Südsudan frei und unabhängig – Die GfbV gedenkt der 4 Millionen Opfer

Am morgigen Sonnabend, dem 9. Juli 2011, wird der schwarzafrikanische Südsudan nach 65 Jahren Zugehörigkeit zum Sudan ein unabhängiger Staat. Zehn Millionen Südsudanesen feiern die Selbstständigkeit ihres Landes.

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