In Rojava können die assyrisch-aramäischen Christen Syriens ihr Neujahrsfest öffentlich feiern. Foto: Kamal Sido
Nordsyriens „Oase des Friedens“ retten!
Im Schatten der schrecklichen Kämpfe um Aleppo und Mossul und der dortigen Kriegsverbrechen geraten die Kurden, Christen, Yeziden und die vielen Flüchtlinge in Nordsyrien immer mehr in Bedrängnis.
Protest vor der Russischen und Amerikanischen Botschaft. Foto:GfbV
GfbV-Nahostreferent Kamal Sido zur Lage in Aleppo
GfbV-Nahostreferent Kamal Sido erläutert die Lage im umkämpften Aleppo. Er beschreibt die verschiedenen Konfliktparteien (Assad-Regime, dessen Verbündete, Islamisten, Kurden, auswärtige Staaten), die Lage der Zivilbevölkerung und die Kämpfe um das nordöstlich von Aleppo gelegene Al-Bab.
Während der JHV trafen sich alte und neue Freunde von verschiedenen Ländern. Langjährige Weggefährte und junge, neue Mitglieder tauschten sich über Menschenrechtsthemen aus und diskutierten über Menschenrechtsarbeit. Foto: Sandy Naake für GfbV
Unterstützung der von Kurden und anderen Minderheiten gehaltenen Region „Rojava – Nordsyrien“ gefordert
Während der 48. Mitgliederversammlung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV verabschiedeten die Anwesenden eine Resolution, in der sie zur Unterstützung der von Kurden und anderen Minderheiten gehaltenen Region „Rojava-Nordsyrien“ aufriefen.
Während die internationalen Medien auf die Militäroperation zur Befreiung von Mossul schauen, setzt Erdogan seine Interessen in Syrien durch. Foto: Marco Castro via UN Photo
Syrien: Türkische Truppen und Islamisten vertreiben Kurden
Schwere Vorwürfe hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gegen den türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan erhoben. Seine Truppen haben zusammen mit islamistischen Kämpfern seit Montag in Nordsyrien rund 900 Kurden vertrieben.
TERMIN: Appell an Putin und Merkel: Frieden in Syrien und der Ukraine durchsetzen!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat zu einer Mahnwache während des sogenannten Normandie-Treffens am heutigen Mittwoch in Berlin aufgerufen.
GfbV-Nahostreferent sprach in Nordsyrien mit Repräsentanten fast aller dort vertretenen politischen Parteien, Religionsgemeinschaften, mit Vertretern der Minderheiten, der Sicherheitskräfte und Behörden sowie mit Journalisten, um sich ein unabhängiges Bild der Lage zu machen.
Pressekonferenz in Nordsyrien: Zeichen der Solidarität setzen
Während die Welt auf das von ständigen Bombardements erschütterte Aleppo schaut, spitzt sich die Lage der Zivilbevölkerung auch in anderen Landesteilen Syriens immer weiter zu.
Die GfbV wird Russland dazu auffordern, die Bombardierung der von islamistischen Rebellen kontrollierten Stadtviertel im Osten von Aleppo einzustellen und das befreundete syrische Regime dazu zu bringen, seine Luftwaffe sofort zurückzurufen. Foto: Wikimedia Commons
Frieden für Aleppo und ganz Syrien! Bombardierungen beenden und Islamisten entwaffnen!
Mit Mahnwachen vor der Botschaft der Russischen Föderation und anschließend vor der Botschaft der USA wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am kommenden Mittwoch in Berlin gegen den mit großer Wucht wieder aufgeflammten Krieg in Syrien demonstrieren.
Feryad Fazil Omar ist Leiter des Instituts für Kurdische Studien an der FU Berlin. Zudem ist er seit Jahren Bundesvorsitzender der deutschen Sektion der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Die Türkei, die Kurden, Europa und der IS
Die Türkei greift unter dem Deckmantel des Kampfes gegen den Terror auch die Kurden in Nordsyrien an. Die antworten mit Anschlägen auf türkisches Militär.