Papst Franziskus soll im Nahen Osten neue Impulse für Frieden geben
Vom 24. bis 26. Mai 2014 wird Papst Franziskus Jordanien, die Palästinensergebiete und Israel bereisen. Nach seinen beiden Vorgängern Johannes Paul II. (2000) und Benedikt XVI (2009) wird er das dritte Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche sein, das den Nahen Osten seit der Jahrtausendwende besucht. Vor Reiseantritt des Papstes informiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit einem 19-seitigen Memorandum über die dramatische Lage der christlichen Gemeinschaften im Nahen Osten.
Die GfbV bittet Emir von Katar um Hilfe: Schicksal der beiden verschleppten christlichen Würdenträger von Aleppo aufklären!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Mittwoch an den Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, appelliert, bei der Aufklärung des Schicksals von zwei in Syrien verschleppten christlichen Bischöfen mitzuhelfen. Am kommenden Dienstag (22.4.) jährt sich der Tag ihrer Entführung, ohne dass es je wieder ein Lebenszeichen von den beiden Würdenträgern aus Aleppo gegeben hat.
UNO muss Vertreibung armenischer Christen in Syrien verurteilen und mäßigend auf die Türkei einwirken
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-Moon, soll die Vertreibung der letzten Armenier in Syrien verurteilen und zum Schutz der christlichen Flüchtlinge mäßigend auf die Regierung der benachbarten Türkei einwirken. Das haben armenische Vereine in Deutschland und weltweit in einem dringenden Appell an Ban Ki-Moon gefordert.
GfbV fordert konsequenten Einsatz Deutschlands für den Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegen
Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein Memorandum, in dem Schicksale von Frauen in Kriegen, auf der Flucht und in Nachkriegsgesellschaften dokumentiert werden. Weltweit erfahren sechs von zehn Frauen während ihres Lebens körperliche und sexuelle Gewalt.
Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt: Merkel soll Erdogan drängen, humanitäre Hilfe für Kurden und Christen in Syrien passieren zu lassen!
Mit einer Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt appellierte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag dringend an Bundeskanzlerin Angela Merkel, das Treffen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan dafür zu nutzen, den notleidenden Kurden und Christen in Syrien zu helfen. „Bitte legen Sie Erdogan dringend nahe, die drei Grenzübergänge nach Jazeera, Kobani (Ain al-Arab) und Afrin in Nordsyrien dauerhaft für humanitäre Hilfe zu öffnen.
Europas Waffenexport-Kodex als „wirkungslos“ kritisiert: Rüstungslieferungen auch in Krisengebiete boomen
Der Europäische Rüstungsexport-Kodex, der Lieferungen militärischer Güter an autoritäre Regime verhindern oder zumindest beschränken soll, ist nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen „offensichtlich wirkungslos“.