Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
am Dienstag, den 4. Februar 2014
um 10.15 Uhr
gegenüber vom Bundeskanzleramt, Konrad-Adenauer-Straße
Mit einer Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an Bundeskanzlerin Angela Merkel appellieren, das Treffen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan am Dienstag dafür zu nutzen, den rund vier Millionen notleidenden Kurden und Christen in Syrien zu helfen. Merkel solle Erdogan dringend nahelegen, die Grenzübergänge nach Jazeera, Kobani (Ain al-Arab) und Afrin in Nordsyrien dauerhaft für humanitäre Hilfe zu öffnen. Die drei Regionen, in denen viele Flüchtlinge Schutz gesucht haben, sind von der Außenwelt weitgehend abgeschnitten. Die humanitäre Lage wird dort immer schlechter. Außerdem soll die Bundeskanzlerin Erdogan bitten, sich für die Freilassung von zwei syrischen Bischöfen einzusetzen, die am 22. April 2013 von syrischen Islamisten entführt wurden.

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