Russland soll Stimmrecht im Europarat entzogen werden
Nach den jüngsten Waffenlieferungen Russlands an Syrien hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gefordert der russischen Delegation in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates das Stimmrecht zu entziehen.
Der „arabische Frühling“ in Syrien wird ein anderer sein
Nach fast einem Jahr ununterbrochener Proteste gegen das Assad-Regime ist in Syrien eine „Pattsituation“ entstanden: Trotz massiver Gewalt wird es dem Regime nicht gelingen, den Aufstand niederzuschlagen. Auch die Aufständischen sind nicht im Stande, die Diktatur zu Fall zu bringen, solange die große Mehrheit der Syrer nicht auf die Straßen geht und aktiv an der Antiregierungsbewegung teilnimmt. In einem Hintergrundartikel analysiert der GfbV-Nahostreferent Dr. Kamal Sido den „Arabischen Frühling“ in Syrien.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat einen Freund verloren: den syrisch-kurdischen Menschenrechtler Maschaal Tamo. Er wurde am 7. Oktober 2011 von unbekannten Maskierten in Kamischli im äußersten Nordosten Syriens an der Grenze zur Türkei erschossen. Die Nachricht traf uns wie ein Schlag, hatten wir uns doch vor wenigen Wochen noch darüber gefreut, dass er endlich freigelassen worden war. Fast drei Jahre lang war er als politischer Gefangener inhaftiert.
Syrische Kurden hoffen auf Hilfestellung von Deutschland und EU beim Aufbau eines neuen Staates
Deutschland und die Staaten der Europäischen Union sollen bei der Erarbeitung einer neuen Verfassung für Syrien Hilfestellung leisten und dafür eine nationale Konferenz in dem Land ausrichten. Diese Hoffnung haben die Repräsentanten der aus elf Parteien und Organisationen bestehenden syrisch-kurdischen Allianz im deutschen Exil. Sie trafen auf Einladung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Wochenende in Göttingen zusammen und formulierten ihre Erwartungen.
Zukunftsperspektiven für die Kurden und andere Minderheiten in Syrien nach dem Volksaufstand
Repräsentanten der Kurden und anderer Minderheiten aus Syrien diskutieren auf Einladung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am kommenden Samstag in Göttingen über Zukunftsperspektiven ihrer Volksgruppen.
Bericht: Vertreter der muslimischen und yezidischen Kurden sowie der christlichen Assyrer aus Syrien in Berlin
Der Menschenrechtsbeauftragte der deutschen Bundesregierung, Markus Löning, emfping am 24. August 2011 eine Delegation von Repräsentanten verschiedener Volksgruppen aus Syrien. Die Delegierten vom Nahostreferenten der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Dr. Kamal Sido begleitet.