Bundeskanzlerin soll sich für einen echten Dialog zwischen Chinesen und Tibetern einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Bundeskanzlerin Angela Merkel vor ihrer China-Reise gebeten, sich bei der chinesischen Regierung für eine Wiederaufname des Dialogs zwischen Chinesen und Tibetern einzusetzen. „Die Verzweiflung über die chinesische Tibet-Politik unter den Tibetern ist groß. Das zeigen schmerzlich die vielen Selbstverbrennungen in den vergangenen Monaten. Die Proteste können nur abnehmen, wenn es endlich zu einem echten Dialog zwischen der chinesischen Regierung und der tibetischen Exilregierung kommt.
Fünf Selbstverbrennungen innerhalb einer Woche – Wann hört die Welt die Hilferufe der Tibeter?
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer dramatischen Zuspitzung der Lage in Tibet. Noch niemals zuvor haben sich fünf Tibeter innerhalb von nur einer Woche aus Protest gegen die chinesische Tibet-Politik selbst verbrannt.
Drei Mönche wegen „Anstiftung zur Selbstverbrennung“ zu hohen Haftstrafen verurteilt
Wegen angeblicher „Anstiftung zur Selbstverbrennung“ sind der tibetische Abt eines buddhistischen Klosters und zwei seiner Mitarbeiter in der chinesischen Provinz Qinghai zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. „Mit diesem Unrechtsurteil sollen die von Chinas Behörden eingesetzten Äbte tibetischer Klöster gezielt eingeschüchtert und zu mehr Kontrolle der Mönche und Nonnen angehalten werden
2012 ist China-Kulturjahr bei uns in Deutschland. In vielen Städten wird es dazu Vorträge, Konzerte und Ausstellungen geben. Doch über die Zerstörung der tibetischen, uigurischen und mongolischen Kultur oder die Lage kritischer Künstler und Schriftsteller in China wird kaum informiert.
Schwere Vorwürfe gegen China: Anti-Folter-Konvention wird systematisch verletzt – Mindestens 114 Tibeter starben seit März 2008 in Haft
Nach dem Tod eines tibetischen Mönchs in Polizeigewahrsam hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der Volksrepublik China am Donnerstag vorgeworfen, systematisch die Anti-Folter-Konvention zu verletzen. Unserer Menschenrechtsorganisation sind die Namen von mindestens 114 politischen Gefangene bekannt, die seit März 2008 in Tibet in Haft oder aufgrund von im Gefängnis erlittener Folter gestorben sind.
China will die letzten 1,2 Millionen Nomaden der Volksrepublik bis 2015 zwangsweise ansiedeln
Die Pläne der chinesischen Regierung, die letzten 1,2 Millionen Nomaden in der Volksrepublik bis 2015 anzusiedeln, sind bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen auf scharfe Kritik gestoßen. Wenn die Nomaden gezwungen werden, sich in neu errichteten Dörfern niederzulassen, wird eine Jahrtausende alte Lebens- und Wirtschaftsform willkürlich zerstört.
Alarmzeichen: Erfahrene Gesandte des Dalai Lama geben auf – Zuspitzung der Lage in Tibet überschattet Dialog mit China
Als Alarmzeichen wertet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), dass zwei der besten tibetischen Diplomaten ihr Amt als Gesandte des Dalai Lama für Gespräche mit der Regierung Chinas aufgeben. Die tibetische Exilregierung hat am Sonntag den Rücktritt von Lodi Gyari und Kelsang Gyaltsen ak
Wieder stirbt eine Tibeterin bei einer Selbstverbrennung
Am gestrigen Mittwoch hat sich erneut eine Tibeterin aus Protest gegen Chinas Tibet-Politik selbst verbrannt. Die Mutter von drei Kindern starb nahe einem Kloster in der tibetischen Autonomen Präfektur Ngaba in der Provinz Sichuan, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag in Göttingen. In dem alten tibetischen Siedlungsgebiet wurden in den vergangenen drei Jahren die meisten der 38 Selbstverbrennungen registriert.
Neuer Report dokumentiert dramatische Menschenrechtslage in Tibet: Europa muss handeln!
Anlässlich des bevorstehenden Europa-Besuchs des Dalai Lama und der Europäischen Solidaritätskundgebung für Tibet veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker International (GfbV) am heutigen Donnerstag einen neuen Report zur Menschenrechtslage in Tibet.