Olympische Spiele und Menschenrechte:
• IOC-Präsident Bach nimmt Menschenrechtsverletzungen stillschweigend hin
• Vermeintliche Neutralität soll Chinas KP vor Kritik schützen
• Boykott-Debatte auch in Deutschland überfällig
„71 Jahre nach der Gründung der Volksrepublik China setzt die Kommunistische Partei stärker denn je auf die zwangsweise Assimilierung von Tibeter*innen, Uigur*innen und Mongol*innen“.
Menschenrechtsaktion in Wolfsburg: Volkswagen muss Xinjiang verlassen! Foto: Hanno Schedler/ GfbV 2020
Menschenrechtsaktion in Wolfsburg
Proteste in Wolfsburg:
• Menschenrechtsorganisationen fordern Rückzug von Volkswagen aus Xinjiang
• VW macht sich durch Schweigen mitverantwortlich für Menschenrechtsverletzungen
• Zwangsarbeit in Lieferketten muss restlos aufgeklärt werden
– GfbV fordert UN-Sonderberichterstatter zu China
– Mischung aus Zwangsarbeit und Indoktrination von Xinjiang nach Tibet übertragen
– 15 Prozent der Menschen in Tibet Opfer von Zwangsarbeit
„In der China-Politik darf es kein einfaches ‚Weiter so‘ geben. Merkels Verständigungspolitik muss einer konfliktbereiteren Politik weichen, die Menschenrechte und europäische Werte achtet“, forderte GfbV-Direktor Ulrich Delius im Rahmen der Menschenrechtsaktion vor dem Kanzleramt. Foto: Caroline Siems/GfbV
Menschenrechtsaktion vor dem Kanzleramt
Proteste zur EU-China-Videokonferenz:
• GfbV fordert unmissverständliche Ablehnung der Unterdrückungspolitik
• EU muss konfliktbereiter auftreten
• Nötigenfalls Boykott der Olympischen Winterspiele 2022
Proteste zum Besuch des chinesischen Außenministers
Proteste zum Besuch des chinesischen Außenministers:
– GfbV fordert unmissverständliche Ablehnung der Unterdrückungspolitik
– EU-Sanktionen gegen Verantwortliche des Völkermordes
– Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrates zur Lage in China
– Praxis soll Menschen einschüchtern, traumatisiert Familien der Opfer
– Fast 25.000 verschwundene Kurden in der Türkei und Syrien
– Unterdrückungsregime in Tibet und Xinjiang lässt regelmäßig Menschen verschwinden
• Gedhun Choekyi Nyima am 17.5.1995 entführt
• Dalai Lama hatte den Sechsjährigen als Wiedergeburt des 10. Panchen Lama anerkannt
• Von dem inzwischen 31-Jährigen und seiner Familie fehlt weiter jede Spur