Auch vier Jahre nach Beginn der völkerrechtswidrigen Invasion der Türkei in die nordsyrische Region Afrin ist die einheimische Bevölkerung täglich schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetz. Ab dem 20. Januar 2018 hatten die türkische Armee und mit ihr verbündete islamistische Milizen die ursprünglich kurdisch dominierte Region angegriffen und damit begonnen, die nicht-arabische und nicht-sunnitische Bevölkerung zu vertreiben.
Auch dieses Jahr werden viele Menschen christlichen Glaubens weltweit das Weihnachtsfest unter schwierigsten Bedingungen begehen. „In Ländern ohne wirkliche Glaubensfreiheit, wie Nordkorea, Iran oder China, leiden die Menschen wegen der andauernden staatlichen Willkür und Verfolgung.
Gipfel ist ein Baustein in Erdogans neo-osmanischen Ambitionen
Verstärktes Engagement der Türkei ist eine schlechte Nachricht für bedrängte Minderheiten überall in Afrika
Ziel für den Export von Drohnen sind besonders heikle Konfliktgebiete
Die Gesellschaft für bedrohte Völker bleibt hoffnungsvoll, dass der kurdische Politiker Selahattin Demirta? bald aus seiner türkischen Haft freikommt und zu seiner Frau und seinen beiden Töchtern zurückkehren kann. Umso erfreulicher ist, dass die Stadt Weimar den seit 2016 inhaftierten Politiker am kommenden Freitag mit ihrem Menschenrechtspreis 2021 ehrt.
Memorandum – Türkei: Das Vorgehen gegen Exilant*innen
Die transnationale Verfolgung durch den türkischen Staat hat die GfbV in einem neuen Memorandum aufgearbeitet: „Türkei: Das Vorgehen gegen Exilant*innen: Transnationale Unterdrückung in Deutschland…
Vor dem Hintergrund des Dramas an der belarussisch-polnischen Grenze fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die deutsche Bundesregierung und die EU-Kommission auf, die dort gestrandeten Geflüchteten umgehend in EU-Länder aufzunehmen.
Kanzlerin Merkel auf der Libyen-Konferenz (12.11.)
Zum Auftakt der Libyen-Konferenz in Paris am kommenden Freitag, den 12. November, fordert die Gesellschaft für bedroht Völker (GfbV) von der amtierenden Bundeskanzlerin Angela Merkel, sich energisch für eine Befriedung des Landes einzusetzen. Das erfordere den sofortigen und vollständigen Auszug aller ausländischen Truppen und Söldner, insbesondere radikal-islamistischer Milizen, die von der türkischen Regierung und sunnitisch-islamistischen Organisationen unterstützt werden.
Der türkische Machthaber Erdogan versucht, von den USA und Russland grünes Licht für neue Angriffskriege gegen die kurdische und andere Minderheiten in Nordsyrien zu erhalten.
Dogan Akhanli und Dr. Kamal Sido bei einer Veranstalung der GfbV am 22. Januar 2018
Trauer um Dogan Akhanli
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) trauert um ihren Freund Dogan Akhanli. Der Schriftsteller starb nach kurzer, schwerer Krankheit am gestrigen Sonntag in Berlin. Er wurde 64 Jahre alt.