„Russische Justiz macht sich zum Erfüllungsgehilfen Putins“
Seit vielen Jahren schon gibt es die Grundpfeiler einer funktionierenden Demokratie in Russland nicht mehr: Die Mehrheit der Medien berichtet, wie die Regierung es will.
Neuer Menschenrechtsreport zieht kritisch Bilanz zwei Jahre nach Annexion der Krim
Zwei Jahre nachdem prorussische Kräfte auf der Krim die Macht übernommen haben, legt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) jetzt einen neuen Report über die Lage der Menschenrechte auf der Halbinsel vor. Darin werden auf 39 Seiten schwere Einschnitte in die Bürger- und Menschenrechte sowie die Rechte des indigenen Volkes der Krimtataren dokumentiert.
Menschenrechtsreport Nr. 80: Zwei Jahre Annexion der Krim
Auch das zweite Jahr unter russischer Verwaltung war auf der Krim von schweren Einschnitten in Bürgerrechte, Menschenrechte und die Rechte des indigenen Volkes der Krim, die Krimtataren, geprägt.
„Der Medschlis ist das nationale und internationale Sprachrohr der Krimtataren. Ihn zu schließen, wäre ein weiterer Versuch Russlands, die indigene Minderheiten auf der Krim mundtot zu machen“, warnt Sarah Reinke, GUS-Referentin der GfbV. Foto: TheFlyingDutchman via Wikimedia Commons (bearbeitet)
Krim: Weiterer Schlag ins Gesicht der Krimtataren befürchtet
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zeigt sich besorgt über eine mögliche Schließung der krimtatarischen Selbstvertretung, dem Medschlis.
EU vertagt Entscheidung über Verlängerung der Sanktionen gegen Russland
Als „völlig falsches Signal an Russland – und Schlag ins Gesicht der Opfer von Krieg und Annexion“ kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker die Entscheidung der EU, die Verlängerung der Sanktionen gegen Russland nochmals zu diskutieren.
Wir gratulieren Mustafa Dschemilew zum Geburtstag!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker gratuliert Mustafa Dschemilew zu seinem 72. Geburtstag. Dschemilew wird diesen Festtag jedoch nicht in seiner Heimat auf der Krim feiern können.
Die pro-russische Regierung auf der Krim wirft der politischen Führung der Krimtataren vor, Muslime für den "Islamischen Staat" zu rekrutieren. Das hat gefährliche Konsequenzen für die muslimische Minderheit. Foto: Héctor de Pereda [Symbolbild]
Gefährlicher Vorwurf: Krimtataren-Anführer soll Muslime für „Islamischen Staat“ rekrutieren
Die pro-russische Regierung auf der Krim wirft der politischen Führung der Krimtataren vor, Muslime für den „Islamischen Staat“ zu rekrutieren. Das hat gefährliche Konsequenzen für die muslimische Minderheit.
Blockade der Krim: Lange LKW–Schlangen an den Grenzübergängen
Am Sonntag, 20. September 2015, blockierten Krimtataren und Vertreter unterschiedlicher zivilgesellschaftlicher Organisationen aus der Ukraine den Zugang zur Krim.