Menschenrechte indianischer Strafgefangener in den USA Leonard Peltier – Kämpfer für die Rechte indigener Völker
Der indianische Bürgerrechtler Leonard Peltier (66) wurde im Zusammenhang mit dem Tod zweier FBI-Beamter, die bei einer Schießerei am 26. Juni 1975 ums Leben kamen, unschuldig zu zweimal lebenslänglich verurteilt. Die Schießerei wurde nachweislich vom FBI provoziert. Die US-Regierung hat zugegeben, dass sie eine Schuld Peltiers nicht nachweisen kann.
GfbV fordert Herkunftsnachweis für Uran für deutsche AKW: Uranabbau verseucht Ureinwohner-Gebiete!
Am Vortag der Anti-Atom-Menschenkette von Neckarwestheim nach Stuttgart erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) daran, dass bereits ganz am Anfang des Urankreislaufs Menschen hohen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind. Die Uranminen befinden sich meist im Gebiet von Ureinwohnergemeinschaften wie bei den Adivasi in Indien, den Tuareg in Niger, den Aborigines in Australien oder den Lubicon-Cree-Indianern in Kanada.
Bericht zum Besuch von Henry Red Cloud in Göttingen
Henry Red Cloud, Nachfahre des berühmten Chief Red Cloud berichtete vom Leben auf der Reservation und über die Projekte der Oglala-Lakota aus dem Pine Ridge Reservat in Süd Dakota. David Bartecchi schilderte die Arbeit von Village Earth und die politischen Hintergründe. Übersetzung: Ralf Kracke-Berndorff.
Zusammenfassung
Sechseinhalb Jahre nach ihrer Festnahme in Afghanistan und Pakistan werden noch immer 17 Uiguren aus der chinesischen Region Xinjiang / Ostturkestan im US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba festgehalten. Es sind die ersten Opfer des weltweiten Kampfes gegen den Terrorismus. Der vorliegende Menschenrechtsreport stellt nicht nur viele der Verhafteten erstmals persönlich vor und beschreibt die Umstände ihrer Inhaftierung. In dem Bericht wird auch deutlich, dass den Festgenommenen im Falle einer Abschiebung nach China akute Lebensgefahr droht.