In Amazonien trocknen wegen des Klimawandels die Flüsse aus, sodass die vom Fischfang lebenden Ureinwohner keine Fische mehr finden. Foto: Shever via Flickr
USA ziehen sich von Welt-Klimavertrag zurück
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft US-Präsident Donald Trump vor, mit seinem Rückzug vom Welt-Klimavertrag das Überleben von Dutzenden indigenen Völkern zu gefährden.
Ein Händedruck Trumps mit dem per Haftbefehl gesuchten Völkermörder Bashir wäre ein Tiefschlag gegen den weltweiten Kampf für ein Ende von Straflosigkeit gewesen. Foto: Gage Skidmore via Wikimedia Commons
Eklat bei Trump-Reise in den Nahen Osten verhindert
Mit Erleichterung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die Absage der Teilnahme von Sudans Präsident Omar Hassan al Bashir an einem in Riad vorgesehenen Gipfeltreffen der arabischen Welt mit US-Präsident Donald Trump reagiert.
Wirtschaftsunternehmen und Regierungen wollen sich den Zugriff auf begehrte Rohstoffe aus den Gebieten indigener Völker sichern. Foto: Next Nature Network
Internationaler Tag der Mutter Erde (22.4.): „Weltkrieg“ gegen indigene Völker
Zum Internationalen Tag der Mutter Erde (22.4.) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor der systematischen Zerstörung der Lebensgrundlage der rund 5.000 indigenen Völker der Welt gewarnt.
Der Kampf der Indianer gegen den Energiekonzern trifft einen Nerv bei der amerikanischen Bevölkerung, denn das Thema ist seit jeher umstritten. Foto: Leslie Peterson via Flickr
Eindrücke aus Standing Rock – eine fünfteilige Serie
Seit Monaten protestieren die Standing Rock Sioux gegen eine Öl-Pipeline, die quer durch ihr Land führen soll. Nun kam es dabei zu Gewalt.
Sanitäterin im Einsatz in Standing Rock. Foto: Avery White/Oceti Sakowin Camp via Flickr
Broschüre: Wenn Intoleranz auf Widerstand trifft
Am 20. Januar 2017 wurde Donald Trump als 45. Präsident der USA vereidigt, seitdem wächst das Konfliktpotential zwischen ihm und den Native Americans zunehmend. Schon seine Wahlversprechen und ersten politischen Aktionen zeigen, dass sich die Native Americans auf schwere Zeiten gefasst machen müssen.
Donald Trumps Plan für die Abschottung der USA gegen Mexiko durch eine Mauer wird von indigenen Gemeinschaften vehement abgelehnt, Foto: Michael Vadon via Flickr
USA: Indigene gegen Mauer und Pipelines
Donald Trumps Plan für die Abschottung der USA gegen Mexiko durch eine Mauer wird von indigenen Gemeinschaften vehement abgelehnt. Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen sind sie nicht bereit zuzulassen, dass ihr Territorium durch eine unüberwindbare Ländergrenze geteilt wird.
GfbV-Protest für die Begnadigung des indianischen Bürgerrechtlers Leonard Peltier, während des Abschiedsbesuchs von Obama im November 2016, Foto: GfbV
USA: Obama soll letzten Herzenswunsch von indianischem Bürgerrechtler erfüllen
Der indianische Bürgerrechtler Leonard Peltier ist seit mehr als 40 Jahren in Haft wegen eines Verbrechens, das er nach menschlichem Ermessen nicht begangen hat.
Nathan Piengkham, Kalispel Nation, ist aus Washington State angereist, um sich den Protesten anzuschließen. Foto: Claus Biegert
Standing Up At Standing Rock
Der US-Staat North Dakota erlebt den größten – gewaltfreien – Indianeraufstand Nordamerikas der vergangenen 150 Jahre. Es geht um heilige Stätten, Vertragsrechte – vor allem aber um den Missouri River, also Trinkwasser für alle flussabwärts.
Auch die Bürgerkriege im Sudan sind vergessene Konflikte. Hunderttausende Menschen müssen unsägliches Leid ertragen. Foto: Albert Gonzalez Farran/UNAMID
Editorial: Im Schatten großer Kriege
Fernab großer Kriege gibt es zahllose Konflikte, die in der Berichterstattung unterzugehen drohen.