Foto: EU Humanitarian Aid and Civil Protection (CC BY-ND 2.0)
UN-Friedenstruppen müssen Frankreich beim Schutz der Zivilbevölkerung unterstützen
Das Flüchtlingsdrama in der Zentralafrikanischen Republik hat sich seit dem Jahreswechsel weiter zugespitzt, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Die Zahlen sind erschreckend: Zwei von drei Bewohnern der Hauptstadt Bangui sind inzwischen auf der Flucht, jeder fünfte Bürger des Landes hat sein Zuhause verloren.
Flüchtlingsdrama in der Zentralafrikanischen Republik: Fast jeder zweite Bewohner der Hauptstadt auf der Flucht
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat mehr humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung in der umkämpften Zentralafrikanischen Republik gefordert. In der Zentralafrikanischen Republik droht eine humanitäre Katastrophe. Fast jeder zweite Bewohner der Hauptstadt Bangui ist nun schon auf der Flucht.
Bundeskanzlerin soll sich mehr für bedrängte Christen einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat zum Weihnachtsfest an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, sich mehr für bedrängte Christen in aller Welt einzusetzen. So sollte Deutschland mehr Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien aufnehmen. Es sei zwar erfreulich, dass Deutschland sich bereit erklärt habe, 10.000 Syrien-Flüchtlinge aufzunehmen. Doch dies sei nicht ausreichend angesichts der Verfolgung und Not in Syrien. Christen seien dort besonders bedroht, da sie zwischen den Fronten der Bürgerkriegsparteien stünden.
Übergriffe auf muslimische Minderheit in Bangui – Mehr als 500 Tote seit Donnerstag – 108.000 neue Flüchtlinge – 6.000 Kindersoldaten
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer weiteren Eskalation der Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik. In der Hauptstadt Bangui wurden am Montag und Dienstag Dutzende Geschäfte geplündert, die Angehörigen der muslimischen Minderheit gehören. Außerdem plünderten aufgebrachte Christen im vierten Bezirk eine Moschee, weil sie die Muslime pauschal für Gewaltakte der Seleka-Milizen verantwortlich machten.
Große Koalition betont Bedeutung der Schutzverantwortung
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat begrüßt, dass in der Koalitionsvereinbarung von SPD und CDU/CSU die Bedeutung der Schutzverantwortung hervorgehoben wird. Wer die UN-Völkermordkonvention fortschreiben will, muss sich für eine zügige Umsetzung der internationalen Schutzverantwortung einsetzen.
Friedenstruppen der Vereinten Nationen müssen Schutz der Zivilbevölkerung sichern
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den sofortigen Einsatz von UN-Friedenstruppen in der Zentralafrikanischen Republik gefordert, um den Schutz der Zivilbevölkerung in dem von einem Bürgerkrieg erschütterten Land zu garantieren. Die internationale Staatengemeinschaft muss nun endlich handeln, um weitere blutige Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen sowie Gewalt von Warlords zu verhindern.
Humanitäre und menschenrechtliche Katastrophe in der Zentralafrikanischen Republik – Christen befürchten gezielte Verfolgung
Angesichts der Zuspitzung der humanitären und menschenrechtlichen Lage in der Zentralafrikanischen Republik fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) dringend einen besseren Schutz für die dortige Zivilbevölkerung. Während die Welt wie gebannt auf die Syrien-Krise schaut, bahnt sich in der Zentralafrikanischen Republik eine Katastrophe an.
Memorandum: Raubbau an der Natur gefährdet Überleben indigener Völker weltweit
Sauberes Wasser und ausreichend Land für den Nahrungsanbau sind für die meisten von uns selbstverständlich. Doch vielen der etwa 350 Millionen Angehörigen indigener Völker weltweit werden diese elementaren Grundrechte vorenthalten.
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Raubbau an der Natur gefährdet Überleben indigener Völker weltweit
Mehr denn je stehen indigene Völker in aller Welt mit dem Rücken an der Wand. Darauf macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) aus Anlass des Internationalen Tages indigener Völker der UN (…