Im Juli 1995 wurden in der damaligen UN-Schutzzone Srebrenica 8.372 Bosniaken von serbischen Truppen ermordet. Die Einwohner von Srebrenica hatten ihr Leben den niederländischen Blauhelmen anvertraut. Foto: The Advocacy Project via Flickr
Urteil aus Den Haag: „Schlag ins Gesicht für Überlebende von Srebrenica“
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist vom Urteil des Berufungsgerichts in Den Haag über die Mitschuld der Niederlande am Massaker von Srebrenica enttäuscht.
Das Verfahren wird sicherlich auch belegen, wie eng und intensiv sich Serbien an der Planung und Umsetzung der Verbrechen in Bosnien und Herzegowina 1992 bis 1995 beteiligt hat. Foto: UN Photo/ICJ-CIJ/Frank van Beek. Mit freundlicher Genehmigung vom ICJ. [Symbolfoto]
Bosnische Überlebende hoffen auf Gerechtigkeit und Genugtuung
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt die Wiederaufnahme des Verfahrens gegen die beiden Serben Jovica Stanisic und Franko Simatovic vor dem Internationalen Kriegsverbrechertribunal in Den Haag.
Die bis zu 150.000 Zivilisten, die während des Krieges getötet wurden, waren in ihrer großen Mehrheit muslimische Bosnier. Foto: GfbV
Bosnien: Völkermordklage gegen Serbien abgelehnt
Mit großem Unverständnis hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) darauf reagiert, dass der Internationale Gerichtshofe (IGH) in Den Haag die Wiederaufnahme des Völkermordprozesses von Bosnien-Herzegowina gegen Serbien abgelehnt hat.
Friedhof des Massakers in Srebrenica Foto: Tamasvarga67 via Flickr
Am 11. Juli jährt sich das Massaker von Srebrenica zum 21. mal
Am Vorabend des 21. Jahrestages der Massenexekution von über 8.000 bosniakischen Männern und Knaben im ostbosnischen Srebrenica (11. Juli 1995) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mehr Einsatz für Bosnien-Herzegowina gefordert.
Die 2004 wieder errichtete Brücke von Mostar gilt seit Jahrhunderten als symbolische Brücke zwischen Christentum und Islam. Sie verbindet den Ostteil von Mostar, wo vorwiegend muslimische Bosnier (Bosniaken) leben, mit dem Westteil der Stadt, in dem insbesondere Kroaten zuhause sind. Foto: Alexandrino Arthur via Flickr
Die aufgezwungene Teilung Bosniens muss aufgehoben werden!
Ihr Gespräch mit dem Präsidium Bosnien und Herzegowinas (30.6.): Die aufgezwungene Teilung Bosniens muss aufgehoben werden! Reformprozess einleiten!
Empörung über russisches Veto gegen UN-Resolution zu Srebrenica
Empört über das Veto Russlands gegen die Resolution des UN-Sicherheitsrates zum Massenmord 8.372 Einwohner der Stadt Srebrenica, am 11. Juli 1995 erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mahnend daran, dass serbische Truppen 1992 bis 1995 in ganz Bosnien-Herzegowina Genozidverbrechen begangen haben.
Foto: <a href=" http://bit.ly/1yxWQmI" target="_blank">Grabfeld in Sarajevo</a>
19. Jahrestag des Friedensabkommens von Dayton (21.11.1995)
19 Jahre nach dem entsetzlichen Massenmord an mehr als 8.000 bosniakischen Männern und Frauen in Srebrenica und zwei Jahrzehnte nach dem ersten Völkermord in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker an die Mitverantwortung der westlichen Großmächte für die Verbrechen an den muslimischen Bosniaken.
Anhörung vor niederländischem Berufungsgericht Arnhem (13.11.)
Die niederländische Staatsanwaltschaft muss endlich Ermittlungen gegen drei Offiziere aufnehmen, die 1995 in Srebrenica stationiert waren. Diese Forderung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich der Anhörung von Überlebenden des Völkermordverbrechens und ehemaligen niederländischen Blauhelmen am Donnerstag vor dem Berufungsgericht in Arnhem erhoben.
Bosnien-Herzegowina in die EU aufnehmen! Kriegszerstörtes Land braucht nach Flutkatastrophe solidarische Hilfe der europäischen Länder!
Am Vorabend des 19. Jahrestages der Massenexekution von über 8.000 bosniakischen Männern und Knaben im ostbosnischen Srebrenica (11.Juli 1994) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die schnelle Aufnahme der Republik Bosnien-Herzegowina in die Europäische Union gefordert.