Mangelnde Sicherheit – zu wenig Hilfe: Internationale Gemeinschaft versagt bei Flüchtlingsdrama
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat mehr humanitäre Hilfe und mehr Sicherheit für die Zivilbevölkerung in der umkämpften Zentralafrikanischen Republik gefordert. „20 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda handelt die internationale Staatengemeinschaft in der Zentralafrikanischen Republik erneut zu spät und zu zögerlich“, erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.
Afrikanische Popstars singen für Frieden in der Zentralafrikanischen Republik
Der weltbekannte Sänger Youssou N’Dour und die Künstlerin Idylle Mamba haben gemeinsam ein Musik-Video für den Frieden zwischen Christen und Muslimen in der Zentralafrikanischen Republik produziert. Der Senegalese Youssou N’Dour ist Muslim, während die aus der Zentralafrikanischen Republik stammende Sängerin Idylle Mamba Katholikin ist.
Neun Monate Antiterror-Kampf schaffen nicht mehr Sicherheit – 51 Muslime sterben bei Terrorangriff von Islamisten
Neun Monate nach der Verhängung des Ausnahmezustandes in drei Bundesstaaten im Norden Nigerias hat der Antiterror-Kampf von Armee und Polizei nicht mehr Sicherheit für die Zivilbevölkerung geschaffen. Mehr als 1.500 Menschen sind seit der Ausrufung des Ausnahmezustandes in Borno, Adamawa und Yobe am 14. Mai 2013 dem Terror der radikal-islamischen Boko-Haram-Sekte zum Opfer gefallen.
Friedenstruppen schaffen es nicht Gewalt zu stoppen – Schwere Menschenrechtsverletzungen halten an
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einem Scheitern des Friedenstruppen-Einsatzes in der Zentralafrikanischen Republik gewarnt. Auch neun Wochen nach Beginn der französischen Militärintervention ist es den französischen Soldaten und Friedenstruppen aus afrikanischen Staaten noch nicht gelungen, die Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik zu stoppen.
Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt: Merkel soll Erdogan drängen, humanitäre Hilfe für Kurden und Christen in Syrien passieren zu lassen!
Mit einer Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt appellierte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Dienstag dringend an Bundeskanzlerin Angela Merkel, das Treffen mit dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan dafür zu nutzen, den notleidenden Kurden und Christen in Syrien zu helfen. „Bitte legen Sie Erdogan dringend nahe, die drei Grenzübergänge nach Jazeera, Kobani (Ain al-Arab) und Afrin in Nordsyrien dauerhaft für humanitäre Hilfe zu öffnen.
Menschenrechtler warnen vor Mammut-Aufgabe – Exodus von Muslimen erschwert Versöhnung
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Appell von Außenminister Frank-Walter Steinmeier an die EU-Staaten begrüßt, Frankreichs Friedensmission in der Zentralafrikanischen Republik zu unterstützen. „Die internationalen Friedenstruppen stehen bei ihrem Einsatz aber vor einer Mammut-Aufgabe“, warnte die Menschenrechtsorganisation.
Druck der Türkei nicht nachgeben – Kurden nicht von Syrienkonferenz (Genf 2) ausschließen!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen hat am Mittwoch dringend an die Außenminister der USA und Russlands appelliert, darauf zu bestehen, dass Repräsentanten der Kurden an der für den kommenden Mittwoch (22.1.) in der Schweiz geplanten internationalen Friedenskonferenz für Syrien teilnehmen.
Enttäuschende Bilanz der französischen Militärintervention – Zivilbevölkerung tief verunsichert
Einen Monat nach Beginn der französischen Militärintervention in der Zentralafrikanischen Republik hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine enttäuschende Bilanz des Militär-Einsatzes gezogen. Den französischen Soldaten ist es bislang nicht gelungen, gemeinsam mit der afrikanischen Friedenstruppe MISCA das Land zu befrieden.