Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Protest von zehntausenden Indonesiern für mehr religiöse Toleranz begrüßt. Auf Initiative der indonesischen Regierung und der Religionsgemeinschaften demonstrierten am heutigen „Tag der religiösen Harmonie“ allein in der Hauptstadt Jakarta 70.000 Menschen für religiöse Toleranz.
Bundeskanzlerin soll sich mehr für bedrängte Christen einsetzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat zum Weihnachtsfest an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert, sich mehr für bedrängte Christen in aller Welt einzusetzen. So sollte Deutschland mehr Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien aufnehmen. Es sei zwar erfreulich, dass Deutschland sich bereit erklärt habe, 10.000 Syrien-Flüchtlinge aufzunehmen. Doch dies sei nicht ausreichend angesichts der Verfolgung und Not in Syrien. Christen seien dort besonders bedroht, da sie zwischen den Fronten der Bürgerkriegsparteien stünden.
Boko Haram terrorisiert Zivilbevölkerung: 89 Tote und 27 Verschleppte innerhalb von zwei Wochen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) berichtet über anhaltende Terrorüberfälle der islamistischen Boko-Haram-Sekte in Nord-Nigeria. Bei Überfällen auf Dörfer und Reisende wurden im Bundesstaat Borno in den vergangenen zwei Wochen 89 Menschen getötet und 27 Personen entführt. Mehrere hundert Wohnhäuser und Geschäfte wurden zerstört. Trotz massiver Vergeltungsschläge gegen Camps von Boko Haram gelingt es der nigerianischen Armee nicht, den Schutz der Zivilbevölkerung vor neuen Übergriffen sicherzustellen.
Übergriffe auf muslimische Minderheit in Bangui – Mehr als 500 Tote seit Donnerstag – 108.000 neue Flüchtlinge – 6.000 Kindersoldaten
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer weiteren Eskalation der Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik. In der Hauptstadt Bangui wurden am Montag und Dienstag Dutzende Geschäfte geplündert, die Angehörigen der muslimischen Minderheit gehören. Außerdem plünderten aufgebrachte Christen im vierten Bezirk eine Moschee, weil sie die Muslime pauschal für Gewaltakte der Seleka-Milizen verantwortlich machten.
Christen wehren sich erfolgreich gegen Druck von Islamisten
Der am Sonntagabend in Ägypten verabschiedete Entwurf einer neuen Verfassung enthält wichtige Bestimmungen zum Schutz der christlichen Minderheit in Ägypten und zur Gewährleistung ihres Rechts auf Religionsfreiheit. Dies berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag in Göttingen. So wird in der Vorbemerkung der Verfassung betont, der Staat werde von einer bürgerlichen Regierung geführt.
Friedenstruppen der Vereinten Nationen müssen Schutz der Zivilbevölkerung sichern
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den sofortigen Einsatz von UN-Friedenstruppen in der Zentralafrikanischen Republik gefordert, um den Schutz der Zivilbevölkerung in dem von einem Bürgerkrieg erschütterten Land zu garantieren. Die internationale Staatengemeinschaft muss nun endlich handeln, um weitere blutige Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen sowie Gewalt von Warlords zu verhindern.
Leben retten! 50.000 Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen!
Während des Besuchs von Joachim Gauck im Grenzdurchgangslager Friedland am heutigen Donnerstag appelliert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit einer Mahnwache an den Bundepräsidenten, sich für die Aufnahme von 50.000 Flüchtlingen aus Syrien in Deutschland einzusetzen.
Nach Übergriffen auf Christen mutmaßliche Brandstifter freigesprochen
Auch mehr als fünf Jahre nach pogromartigen Ausschreitungen gegen Christen in der Region Kandhamal im indischen Bundesstaat Orissa warten Überlebende und Angehörige der Gewaltopfer noch immer auf Gerechtigkeit, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch in Göttingen.
Syrien: Christliche Ortschaft Sadad zwischen den Fronten – Bundesregierung soll bei Vermittlungen helfen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen hat am Freitag an die deutsche Bundesregierung appelliert, sich für einen Waffenstillstand für die mehrheitlich von Christen bewohnte syrische Ortschaft Sadad einzusetzen. Bitte wirken Sie schnellstens sowohl auf die russische Regierung in Moskau, die das Regime in Damaskus mit Waffen beliefert, als auch auf die Regierungen der Türkei und Saudi-Arabiens, die die Islamisten unterstützen, ein, um die eingeschlossene Zivilbevölkerung zu retten