Vietnam schränkt Religionsfreiheit mit neuem Dekret weiter ein
In Vietnam wird die Religionsfreiheit im kommenden Jahr noch weiter eingeschränkt. Wenn am 1. Januar 2013 das umstrittene Dekret 92 in Kraft tritt, haben die Behörden noch mehr Handhabe, religiöse Gemeinschaften willkürlich an ihrer Glaubensausübung zu hindern.
Christliche Organisationen bemühen sich um Frieden – Versöhnungstreffen an Weihnachten
Mit Versöhnungstreffen zwischen führenden Vertretern des indigenen Volkes der Bodo und Muslimen bemühen sich christliche Organisationen zu Weihnachten um eine Verständigung zwischen verfeindeten Gemeinschaften in Nordostindien. Wir hoffen, dass bei den geplanten Versöhnungstreffen ein Durchbruch erzielt wird.
Not der Zivilbevölkerung in Syrien lindern! Bitte setzen Sie sich für die Öffnung der türkisch-syrischen Grenzübergänge für Hilfslieferungen ein!
Offener Brief an Bundesaußenminister Guido Westerwelle:
Sehr geehrter Herr Minister,
die Not der Menschen in Syrien nimmt täglich zu. Immer größere Teile der Zivilbevölkerung leiden aufgrund des Krieges unter Nahrungsmittelknappheit und mangelnder medizinischer Versorgung. Da die Infrastrukturen vor Ort meist völlig zusammengebrochen sind, muss die dringend notwendige Versorgung der Betroffenen vom Ausland aus organisiert werden.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) organisiert am frühen Donnerstagabend in der Göttinger Innenstadt vor der Jacobikirche eine Lichtermahnwache unter dem Motto „Für Religionsfreiheit. Weltweit“. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Menschenrechtsorganisation informieren dort über die Situation verfolgter Glaubensgemeinschaften.
Indonesiens Ureinwohner fordern Anerkennung ihrer traditionellen Religionen
Die traditionellen Religionen der indigenen Völker Indonesiens sollen gesetzlich geschützt werden. Dies haben die rund 700 Delegierten von 300 indigenen Völkern des südostasiatischen Inselstaates am Mittwoch auf einem Kongress in der Stadt Surabaya auf Ost-Java von der indonesischen Regierung gefordert.
Nigeria muss die Ursachen der Gewalt bekämpfen -Terror gegen Christen hat keine religiösen Wurzeln
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert ein konsequenteres Vorgehen der nigerianischen Behörden gegen die Angriffe auf Christen. Solange die Ursachen der Gewalt ignoriert und die Hintermänner der Terrorbewegung unbehelligt bleiben, werden die Übergriffe gegen Christen nicht enden.
Die Türkei setzt nicht auf Deeskalation! Stationierung von Patriot-Raketen an türkisch-syrischer Grenze nicht unterstützen!
Die geplante Stationierung von Patriot-Raketen an der türkisch-syrischen Grenze stößt bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf scharfe Kritik. Die Türkei zu unterstützen, hieße einem Staat zu helfen, der nicht auf Deeskalation und Vermittlung setzt, sondern den Krieg am Leben erhält.
Pakistan muss Blasphemie-Bestimmungen endlich abschaffen – Staatlich geförderter Terror gegen Andersgläubige muss enden!
Mit Erleichterung hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Einstellung des Blasphemie-Verfahrens gegen die 14jährige Christin Rimsha Masih in Pakistan aufgenommen. Doch so absurd das Verfahren und die konstruierten Vorwürfe gegen das geistig behinderte Mädchen waren, sie sind nur die Spitze eines Eisbergs.