Einschränkung von Frauenrechten in Ägypten befürchtet
„In den vergangenen Tagen war es in Ägypten zu mehrerern Übergriffen auf unverschleierte Christinnen in Kairo gekommen. Ihnen wurden öffentlich gewaltsam ihre Haare von verschleierten Frauen abgeschnitten. Ulrich Delius, Afrika Referent von der Gesellschaft für bedrohte Völker, befürchtet eine Einschränkung der Frauenrechte in Ägypten.“
Übergriffe auf Christinnen beunruhigen Menschenrechtler
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer Einschränkung von Frauenrechten in Ägypten. „Radikal-islamische Salafisten drängen auf eine stärkere Islamisierung der ägyptischen Gesellschaft“, berichtete der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Montag in Göttingen. „Sie schaffen damit ein frauenfeindliches Klima, unter dem vor allem Koptinnen leiden.“ In den vergangenen Tagen war es zu mehreren Übergriffen auf unverschleierte Christinnen in Kairo gekommen.
Demonstration in Bonn: „Gewalt in Syrien beenden! Demokratiebewegung stärken!“
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt den Aufruf der im Raum Bonn lebenden Syrer (Kurden, Araber, Assyro-Aramäer, Christen und Yeziden) und ihrer Freunde zu einer Demonstration unter dem Motto: „Syrien: Gewalt beenden! Demokratiebewegung stärken!“ Die internationale Staatengemeinschaft darf nicht länger zusehen, wie die gesamte Zivilbevölkerung in Syrien unter einem schmutzigen Stellvertreterkrieg leidet.
Den Opfern Atatürks sind Sie nicht gerecht geworden! 15 Millionen Kurden warten noch immer auf Gleichberechtigung!
Offener Brief an den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
angesichts Ihres Staatsbesuches haben Sie ein deutliches Zeichen für Religionsfreiheit in der Türkei gesetzt. Sie haben seine Allheiligkeit Bartholomäus, den Ökumenischen Patriarchen, aufgesucht.
Kritisch hat sich die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zum Deutsch-chinesischen Menschenrechtsdialog geäußert, dessen zehntes Treffen zurzeit in Wiesbaden stattfindet. Der Dialog darf kein Selbstzweck sein wie bisher, sondern sollte zu konkreten Ergebnissen führen.
Rösler soll sich in Hanoi für Freilassung von inhaftierten Bloggern und für mehr Internetfreiheit einsetzen
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler soll sich in Hanoi für die Freilassung von inhaftierten Bloggern und für mehr Internetfreiheit in Vietnam einsetzen. Diesen Appell hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an den Minister zum Auftakt seines Besuches in dem südostasiatischen Staat gerichtet.
Papst kann wichtiges Zeichen für friedliches Miteinander von Muslimen, Christen, Juden, Yeziden, Mandäern und Bahá’í im Nahen Osten setzen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt den bevorstehenden dreitägigen Besuch von Papst Benedikt XVI. im Libanon. Vor dem Hintergrund der eskalierenden Gewalt in Syrien, von konfessionsbedingten Spannungen im Libanon sowie Übergriffen auf Christen im Irak und in Ägypten kann das Oberhaupt der Römisch-katholischen Kirche im multiethnischen und multireligiösen Libanon ein wichtiges Zeichen für ein friedliches Miteinander von Muslimen, Christen, Juden, Yeziden, Mandäern und Bahá’í im Nahen Osten setzen.
Hamburg soll sich mehr für Menschenrechte in seiner Partnerstadt Shanghai einsetzen
Hamburg soll sich mehr für verfolgte Menschenrechtler und politische Gefangene in seiner chinesischen Partnerstadt Shanghai einsetzen. Dies forderten in einem gemeinsamen Appell die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und die Tibet Initiative Deutschland, Regionalgruppe Hamburg, zum Auftakt der „ChinaTime“ in der Hansestadt. Bürgerrechtler und politische Gefangene setzen auf Hamburgs Stimme, um ein Ende der Menschenrechtsverletzungen in der boomenden chinesischen Metropole zu erreichen.
Immer mehr Christen fliehen aus Syrien und finden im Libanon Zuflucht
Nach Informationen der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verlassen immer mehr Christen Syrien. Die meisten von ihnen finden im benachbarten Libanon Zuflucht. Dort ist ihre Anzahl auf mindestens 7.000 angestiegen. Die Flüchtlinge werden in den christlichen libanesischen Gemeinden an der Mittelmeerküste im Norden des Landes untergebracht. Dort sollen bereits etwa 1.000 christliche Familien aus Syrien aufgenommen worden sein.