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Volk: Herero

Film und Vortrag in Göttingen (1.12.)

Vor 120 Jahren verübten deutsche Soldaten den ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts an den Ovaherero und Nama im heutigen Namibia, der damaligen deutschen Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“. Der heutige Umgang mit Deutschlands kolonialem Erbe und dem Völkermord steht im Fokus einer Veranstaltung, die am 1. Dezember ab 15 Uhr im Stadtlabor Göttingen, Wilhelmsplatz 3, stattfindet.

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Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Namibia (27.11.)

Ovaherero und Nama blicken skeptisch auf die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 27. November in Namibia, wie die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) berichtet. Auch wenn die seit 1990 regierende South West People’s Organisation (SWAPO) ihre deutliche Mehrheit zum ersten Mal verlieren könne, wirkten Folgen des Völkermords (1904-1908) fort und manifestierten sich in tiefgreifender Ungerechtigkeit.

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140. Jahrestag der Berliner Afrika-Konferenz (15.11.)

140 Jahre nach der Eröffnung der Berliner Afrika-Konferenz (15.11.1884) fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) von der deutschen Regierung, Verantwortung für die koloniale Vergangenheit zu übernehmen und sich für die Aufarbeitung einzusetzen: „Die Konferenz ist ein mahnendes Beispiel dafür, wie Machtinteressen über die Rechte und die Souveränität von Völkern hinweggehen können. Der koloniale Zugriff auf Afrika führte zu unzähligen Menschenrechtsverletzungen, wirtschaftlicher Ausbeutung und einem tiefgreifenden sozialen Trauma, dessen Auswirkungen bis heute spürbar sind.

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Namibischer Präsident zu Besuch bei Steinmeier (8.10.)

Anlässlich des Deutschlandbesuchs des namibischen Präsidenten Nangolo Mbumba appelliert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hinsichtlich der Aufar…

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Einladung zum interaktiven Stadtrundgang (20.7.)
Das Foto zeigt von links nach rechts: Ningiree Kauvee, Paulina Guskowski, Onesmus Katangu, Beurencia Tjieripo Meituere, Katharina Pfeil, Mariama Bah. Foto: Stefanie Grolig/GfbV.

Einladung zum interaktiven Stadtrundgang (20.7.)

Zu einem interaktiven postkolonialen Stadtrundgang in Göttingen lädt das namibisch-deutsche Projekt “Gemeinsam dekolonisieren” am Samstag, 20. Juli von 13 bis 15 Uhr ein. Treffpunkt ist vor dem Sta…

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Deutsche Investitionen in grünen Wasserstoff in Namibia

„Keine Entscheidungen über uns – ohne uns“, das ist die zentrale Forderung führender Vertreter der Nama in Bezug auf den Ausbau der Wasserstoffproduktion in Namibia.  Das Green-Hydrogen-Projekt wir…

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Nama-Initiative zu grünem Wasserstoff in Namibia (9.4. bis 11.4.)

Führende Vertreter der indigenen Nama werden begleitet von der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in der kommenden Woche in Lüderitz/ǃNamiǂNûs in Namibia diskutieren, welche Chancen und Risike…

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Herero-Aufstand vor 120 Jahren (12.1.)

Am 12.01.1904 lehnten sich die Herero in „Deutsch-Südwestafrika“, dem heutigen Namibia, gegen die deutsche Kolonialherrschaft auf. Die rechtliche Aufarbeitung des darauffolgenden Genozids steckt unterdessen weiter fest. Die sogenannte „Joint Declaration“, in der die Bundesregierung den Völkermord als solchen benannt und Ausgleichszahlungen im Rahmen der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit versprochen hat, ist fast drei Jahre nach ihrem Zustandekommen noch immer nicht in Kraft.

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Deutschland antwortet auf Sonderberichterstatter

Die deutsche und die namibische Regierung haben auf die Kritik von sieben UN-Sonderberichterstattern geantwortet. Am 23. Februar hatten diese ein Schreiben an die deutsche Bundesregierung und die Regierung Namibias übermittelt. Darin beklagten sie schwere Mängel an der sogenannten „Gemeinsamen Erklärung“ zwischen den beiden Staaten. In ihrer Antwort macht die deutsche Bundesregierung nun deutlich, wie wenig sie das Völkerrecht interessiert.

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