Mit Steve Bannon holt sich der rechtspopulistische Kandidaten der PSL (Social Liberal Party) Jair Bolsonaro den Regisseur des aggressiv-nationalistischen US-Wahlkampfes von 2016 ins Boot. Foto: Gage Skidmore via Flickr CC BY-SA 2.0
Brasilien: Ex-Trump-Berater Steve Bannon soll rechtspopulistischen Präsidentschaftskandidaten unterstützen
Mit großer Sorge beobachtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den wachsenden Erfolg des rechtspopulistischen Kandidaten der PSL (Social Liberal Party) Jair Bolsonaro in Brasilien.
Der "Women's Memorial March" zum Schutz indigener Frauen in Vancouver. Die GfbV fordert einen besseren Schutz indigener MenschenrechtlerInnen. Es muss eine internationale Konvention zu ihrer Sicherheit entwickelt werden. Bild: kennymcdonald/Vancouver via Flickr CC BY-NC 2.0
Internationaler Tag der indigenen Völker (9. August)
Weltweit nimmt die Gewalt gegen indigene Menschenrechtsverteidiger zu. Darauf weist die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des Internationalen Tages der indigenen Völker (9. August) hin.
Indigene Gemeinschaften leiden nach wie vor unter Landraub und Vertreibung oder Zwangsumsiedlung, Umweltzerstörung und damit Vernichtung ihrer Existenzgrundlage bis hin zu gezielten Angriffen, um ihren Widerstand gegen industrielle oder landwirtschaftliche Großprojekte in ihren Territorien zu brechen. Foto: Mauricio Romero Mendoza via Flickr
10 Jahre UN-Deklaration für Ureinwohner Rechte der 6.000 indigenen Völker stehen nur auf dem Papier
Anlässlich des internationalen Tages der indigenen Völker (9.8.) zieht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine kritische Bilanz: Die Rechte der Ureinwohner, die vor zehn Jahren in der UN-Deklaration UNDRIP definiert wurden, haben viele Länder inzwischen anerkannt. Einige der mittlerweile 149 Unterzeichnerstaaten haben sie sogar teilweise in ihre Verfassung aufgenommen.
Während des G20-Gipfels finden zwei Aktionen der Gesellschaft für bedrohte Völker mit Musikperformance und mehreren Trump-Doubles in _Hamburg statt. Foto: Hanno Schedler für die GfbV
G20: Menschenrechtler unterstützen indianischen Widerstand gegen Trump
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt während des G-20-Gipfels in Hamburg mit zwei bunten Menschenrechtsaktionen am Donnerstag und Freitag indianischen Widerstand gegen die Pläne von US-Präsident Donald Trump, Energie wieder verstärkt aus fossilen Brennstoffen und Uran zu gewinnen.
„Donald Trump tritt die Rechte der Native Americans mit Füßen“, kritisiert die GfbV. Foto: GfbV-Archiv
G 20: Menschenrechtler unterstützen in Hamburg indianischen Widerstand
Mit zwei bunten fantasievollen Aktionen wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) während des G-20-Gipfels in Hamburg US-Präsident Donald Trump dazu auffordern, seine Klima- und Energiepolitik zu stoppen.
Der Kampf der Indianer gegen den Energiekonzern trifft einen Nerv bei der amerikanischen Bevölkerung, denn das Thema ist seit jeher umstritten. Foto: Leslie Peterson via Flickr
Eindrücke aus Standing Rock – eine fünfteilige Serie
Seit Monaten protestieren die Standing Rock Sioux gegen eine Öl-Pipeline, die quer durch ihr Land führen soll. Nun kam es dabei zu Gewalt.
Sanitäterin im Einsatz in Standing Rock. Foto: Avery White/Oceti Sakowin Camp via Flickr
Broschüre: Wenn Intoleranz auf Widerstand trifft
Am 20. Januar 2017 wurde Donald Trump als 45. Präsident der USA vereidigt, seitdem wächst das Konfliktpotential zwischen ihm und den Native Americans zunehmend. Schon seine Wahlversprechen und ersten politischen Aktionen zeigen, dass sich die Native Americans auf schwere Zeiten gefasst machen müssen.