Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Zwei Aktionen der Gesellschaft für bedrohte Völker mit Musikperformance und mehreren Trump-Doubles:
Donnerstag, 6. Juli 2017, Jungfernstieg / Reesedammbrücke (auf der zur Kleinen Alster gelegenen Gehwegseite), 10:00 Uhr bis ca. 15:00 Uhr
Freitag 7. Juli, Ottenser Hauptstraße Höhe Lokal BOK (westlich des Bahnhofs Altona), 10:00 Uhr bis ca. 15:00 Uhr
Mit zwei bunten fantasievollen Aktionen wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) während des G-20-Gipfels in Hamburg US-Präsident Donald Trump dazu auffordern, seine Klima- und Energiepolitik zu stoppen. Die Menschenrechtsorganisation will so den Protest der Native Americans unterstützen, die aktuell eine Verseuchung des Trinkwassers durch Leckagen in gigantischen Erdöl-Pipelines befürchten müssen und eine verstärkte Förderung fossiler Energieträger wie Kohle und Öl sowie Uran auf ihrem Land ablehnen. In den USA leistet die indigene Bewegung der Water Protectors zurzeit Widerstand gegen die Dakota Access Pipeline. Sie führt über das angestammte Territorium der Standing Rock Sioux in North Dakota.
„Donald Trump tritt die Rechte der Native Americans mit Füßen“, kritisiert die GfbV. „Sie werden die ersten Opfer seiner auf kurzfristigen Profit ausgerichteten Energiepolitik sein. Trump setzt auf Kohle, Erdöl und Uran. All diese Rohstoffe heizen nicht nur den Klimawandel an, sondern liegen zum größten Teil unter indianischem Land. Die Native Americans wehren sich gegen ihre Förderung. Sie zerstört ihre Umwelt, gefährdet ihre Existenz und die von Mutter Erde. Wir sagen: „Make NATIVE America great again!“ Denn Donald Trump dreht mit seiner Politik das Rad der Geschichte um mindestens eine Generation zurück – zum Schaden Amerikas. Und zum Schaden der Welt.“

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