ZDF-Dokumentation über das Belo Monte-Staudammprojekt in Brasilien
Im Herzen Amazoniens liegt die größte und teuerste Baustelle Brasiliens: Hier soll das drittgrößte Wasserkraftwerk der Welt gebaut werden – Belo Monte. Wissenschaftler warnen vor den verheerenden ökologischen Folgen. Dieser Eingriff in die Natur wird so weitreichende Folgen nach sich ziehen, dass die Hälfte des Amazonas-Regenwaldes vernichtet werden wird.
So., 12.02.2012 – 13.35-14.05 Uhr
planet e.: Staudamm contra Regenwald
Ein Film von Jana Lemme
TürkeiGroßes Engagement für Kloster Mor GabrielTürkische Medien schickten Reporter, als die GfbV mit kurdischen und türkischen Freunden am 6. Juli vor den Toren des syrisch-orthodoxen Klosters Mor …
Protest gegen brasilianischen Mega-Staudamm auch in Berlin
Am weltweiten Aktionstag zur Verteidigung Amazoniens protestieren am heutigen Montag auch in Berlin Menschenrechtler und Umweltschützer gegen die Errichtung des Kraftwerks und Staudamms Belo Monte im brasilianischen Amazonasgebiet. Mit vielen bunten Plakaten, Transparenten und heißer Musik weisen sie darauf hin, dass das gigantische Projekt am Xingu-Fluss mitten im Regenwald die Natur zerstören und die Existenzgrundlagen der dort lebenden indigenen Gemeinschaften vernichten wird.
Protest in Berlin gegen Staudammprojekt Belo Monte im Amazonasgebiet Brasiliens
Mahnwache am Montag, den 22. August 2011, Mahnwache in Berlin am Pariser Platz von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr mit anschließender Mahnwache vor der Botschaft Brasiliens in Berlin, Wallstraße 57 mit Übergabe einer Protestnote von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr.
Menschenrechtsorganisationen und Umweltgruppen werden in vielen Ländern der Welt am kommenden Montag (22.08.) gegen die Errichtung des Kraftwerks Belo Monte mit einem gigantischen Staudamm im brasilianischen Amazonasgebiet protestieren.
„Staudammprojekte für Wasserkraft bedrohen zehntausende Ureinwohner“
Die GfbV hat den Internationalen Tag der indigenen Völker (9. August) zum Anlass genommen, ein Hintergrundpapier mit zahlreichen Einzelfällen zum Thema „Staudammprojekte für Wasserkraft bedrohen zehntausende Ureinwohner“ zu erstellen. Oft wird diese bedingungslose Nutzung der Wasserkraft auch noch als beispielhafte Nutzung erneuerbarer Energie gepriesen, obwohl sie massiv Menschenrechte verletzt.
Staudammprojekte für Wasserkraft bedrohen zehntausende Ureinwohner weltweit
Für die Nutzung von Wasserkraft droht mehreren zehntausend Ureinwohnern in Asien, Afrika und Südamerika die zwangsweise Umsiedlung und Entwurzelung. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) weist anlässlich des internationalen Tages der indigenen Völker (9. August) darauf hin, dass Jäger und Sammler, Hirten, Fischer und Kleinbauern durch die Errichtung von Staudämmen und die anschließende Überflutung ihres Landes die Existenzgrundlage verlieren und mit großer Wahrscheinlichkeit ins Elend getrieben werden.
Ureinwohner leiden unter Uranabbau für Deutschlands Kernkraftwerke
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an den Vorsitzenden der Ethikkommission für den Atomausstieg, Klaus Töpfer, appelliert, sich bei der Bundesregierung für eine Offenlegung der Herkunft des in Deutschland genutzten Urans einzusetzen. Die GfbV bat den ehemaligen Umweltminister Töpfer, sich dafür zu engagieren, dass Energiekonzerne rechtlich verbindlich verpflichtet werden, die Herkunft des Urans nachzuweisen.
Bundesregierung soll endlich die ILO-Konvention 169 über die Rechte von Ureinwohnern ratifizieren
Angela Merkel soll ihre Teilnahme an der historischen 100. Sitzung der UN-Arbeitsorganisation ILO (International Labour Organisation) in Genf zum Anlass nehmen, endlich die längst überfällige Ratifizierung der ILO- Konvention 169 über die Rechte der Ureinwohner weltweit durch die Bundesregierung in die Wege zu leiten.