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Volk: Indigene

EU-Afrika-Gipfel (24./25.11.)

Vor dem EU-Afrika-Gipfel in Luanda fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) von der Europäischen Union den längst überfälligen Bruch mit neokolonialen Strukturen: „Europas Politik muss endlich auf Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Menschenrechten beruhen – nicht auf Ausbeutung und Doppelmoral. Europa muss aufhören, seine politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Krisen auf den Globalen Süden abzuwälzen. Afrikanische Gesellschaften zahlen den Preis für unseren Wohlstand“, kritisiert Sarah Reinke, Leiterin der Menschenrechtsarbeit der GfbV.

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Schlechtgelaunt und überflüssig

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert die polemische Stimmungsmache in einem Meinungsbeitrag der „Welt“ in der Debatte um Dorothee Bärs Aussagen zu sogenannten „Indianerkostümen“: „Dieser Versuch, strukturellen Rassismus zu einer Frage der Laune zu degradieren, ist ein altbekanntes Muster“, erklärt Jan Königshausen, Referent für Indigene Völker bei der GfbV.

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Indigene Feiertage in Russland eingeführt

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert die Einführung des Tags der Indigenen Völker und des Tags der indigenen Sprachen in Russland als gezielte Strategie des Kremls, um die systematische Unterdrückung indigener Gemeinschaften zu verschleiern und Kritiker ruhigzustellen. „Angesichts der prekären Lage der Indigenen Völker in der Russländischen Föderation ist dies blanker Hohn“, kritisiert Sarah Reinke, Leiterin der Menschenrechtsarbeit der GfbV.

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Menschenrechtler kritisieren Dorothee Bärs Aussagen zu „Indianerkostümen“

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert die jüngsten Aussagen von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU), die im Zusammenhang mit sogenannten „Indianerkostümen“ im Karneval erklärte: „Indigene haben weniger Probleme damit als einige Moralapostel in Deutschland“. „Diese Aussage ist nicht nur anmaßend, sie ist Ausdruck eines alten Musters. Über Indigene wird gesprochen, statt mit ihnen“, sagt Jan Königshausen, Referent für Indigene Völker bei der GfbV.

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Kahlschlag bei der EU-Lieferkettenrichtlinie

Bei der heutigen Abstimmung des Rechtsausschusses des EU-Parlaments (JURI) zum Omnibus-I-Paket wird aller Voraussicht nach eine Reihe von Änderungsentwürfen angenommen, welche die Wirksamkeit der EU-Lieferkettenrichtlinie als Ganzes infrage stellen.

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Filmvorführung „Utama“ in Hannover (27.10.)

Am Montag, den 27. Oktober 2025, um 18 Uhr lädt das Romanische Seminar der Leibniz Universität Hannover gemeinsam mit der Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. zur Vorführung des preisgekrönten Films „Utama“ von Regisseur Alejandro Loyoza Grisi ein.

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Tag des indigenen Widerstands (12.10.)

Zum Tag des indigenen Widerstands am 12. Oktober macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf die zunehmende Kriminalisierung indigener Aktivisten in Ecuador aufmerksam. Seit Wochen protestieren indigene Gemeinschaften, angeführt von der Konföderation der indigenen Nationalitäten Ecuadors (CONAIE), gegen neue Bergbau- und Infrastrukturprojekte. Bei den landesweiten Demonstrationen kam es zu gewaltsamen Zusammenstößen mit Sicherheitskräften, bei denen der Kichwa-Vertreter Efraín Fueres vor laufenden Kameras getötet wurde.

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Waldbrände in Bolivien zerstören Millionen Hektar Tropenwald

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor den katastrophalen Folgen der aktuellen Waldbrände in Bolivien für die dort lebenden indigenen Gemeinschaften und fordert umgehende Schutzmaßnahmen.

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Aktionstag gegen koloniale Gewalt am 2.10.

Anlässlich des Jahrestages des Vernichtungsbefehls gegen die Ovaherero von 1904 ruft die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gemeinsam mit Göttingen Postkolonial, Witzenhausen Postkolonial und BiPOC Kassel am Donnerstag (2. Oktober) zu einem Aktionstag gegen koloniale Gewalt auf. In Göttingen, Witzenhausen und Kassel werden Aktionen stattfinden, mit denen die Veranstalter darauf aufmerksam machen wollen, dass der deutsche Kolonialismus kein abgeschlossenes Kapitel der Geschichte ist.

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