Irak/Syrien: Finanzierung der Terrormilizen endlich beenden!
Kurz vor Beginn der internationalen UN-Konferenz zum Schutz der vom „Islamischen Staat“ (IS) verfolgten Minderheiten im Nahen Osten hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an den europäische Außenminister appelliert alles dafür zu tun, die Finanzierung der Terrororganisation aus Ländern wie Katar, Saudi-Arabien oder der Türkei endlich zu beenden.
Religiöse Minderheiten in Pakistan müssen besser geschützt werden
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat einen wirksameren Schutz religiöser Minderheiten in Pakistan gefordert. Angehörige religiöser Minderheiten sind die Hauptopfer des politisch motivierten Extremismus in Pakistan. Ob schiitische Hazara oder Ismailiten, Ahmadiyyahs, Sikhs, Christen oder Hindu – In Pakistan ist es lebensgefährlich, sich als Angehöriger einer religiösen Minderheit zu seinem Glauben zu bekennen.
Deutschland soll 50.000 Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen!
Als „dringend notwendige lebensrettende Geste“ hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Aufnahme der ersten Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien in Deutschland bezeichnet. Gleichzeitig mahnte die in Göttingen ansässige internationale Menschenrechtsorganisation jedoch, dass die Initiative der Bundesregierung, 5.000 syrische Flüchtlinge ins Land zu holen, angesichts der verheerenden humanitären Lage in dem Bürgerkriegsland bei weitem nicht ausreiche.
Keine Waffen an die Kriegsparteien in Syrien! – Demokratiebewegung und Minderheiten stärken!
Der blutige Bürgerkrieg in Syrien hat sich zu einem Stellvertreterkrieg entwickelt, in dem die Zivilbevölkerung immer stärker zwischen die Fronten gerät. Während das schiitisch geprägte Regime unter Baschar al Assad Iran und den arabischen Irak, aber auch Russland im Rücken hat, finanzieren Saudi-Arabien und andere sunnitisch dominierte Verbündete die Gegner des Diktators.
Deutschland soll humanitäre Direkt-Hilfe für die 3,5 Millionen syrischen Flüchtlinge drastisch aufstocken
Die deutsche Bundesregierung soll ihre humanitäre Hilfe für die mittlerweile 3,5 Millionen notleidenden syrischen Flüchtlinge drastisch aufstocken. Das fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des zweiten Jahrestags der „syrischen Revolution“ am 18. März. Angesichts der ständig wachsenden Not unter den vielen Flüchtlingen und Vertriebenen sind die bisher zugesagten 73 Millionen Euro Direkthilfe aus Deutschland leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Zukunftsperspektiven für die Kurden und andere Minderheiten in Syrien nach dem Volksaufstand
Repräsentanten der Kurden und anderer Minderheiten aus Syrien diskutieren auf Einladung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am kommenden Samstag in Göttingen über Zukunftsperspektiven ihrer Volksgruppen.
Kontinuierliche Verschlechterung der Menschenrechtslage
Die unvorhergesehenen Ereignisse, die derzeit die arabische Welt erschüttern, zum Sturz der Regime von Tunesien und Ägypten geführt haben und höchstwahrscheinlich auch zum Ende der Herrschaft des Gaddafi-Clans in Lybien führen werden, richten den Blick der Weltöffentlichkeit derzeit auch auf die anderen arabischen Staaten. Ob die Protestwelle auch Syrien, das im regionalen Gefüge eine zweifellos wichtige Schlüsselrolle spielt, erreichen wird, ist derzeit ungewiss.