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Volk: Krimtataren

Seit der Annektierung der Krim durch Russland im Frühjahr 2014 sind die Krimtataren Schikanen und Repressionen ausgesetzt. Unser GfbV-Koordinator für die Krimtataren, Dr. Mieste Hotopp-Riecke, hat für Sie dazu ein Presse- und Aktionsdossier erstellt, das eine Bandbreite an Hintergrundinformationen und Aktionsmöglichkeiten bietet.

Das Dossier finden Sie hier:
Aktions- und Pressedossier für die Krimtataren

Dr. Mieste Hotopp-Riecke leitet das Institut ICATAT (Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien) in Magdeburg, ist seit vielen Jahren ehrenamtlicher Koordinator der GfbV für die Turkvölker und setzt sich besonders für die Rechte der Krimtataren ein.

Kritik an Doppelstandards Griechenlands im Umgang mit Menschenrechten sowie der Ukraine-Krise und Russland
© Marjan Lazarevski/Flickr

Kritik an Doppelstandards Griechenlands im Umgang mit Menschenrechten sowie der Ukraine-Krise und Russland

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Regierung Griechenlands Doppelstandards im Umgang mit Menschenrechten sowie der Ukraine-Krise und Russland vorgeworfen. Die neue griechische Regierung versteht die Annexion der Krim offenbar nicht als Völkerrechtsbruch, sieht nicht die Verantwortung Russlands für den entsetzlichen Krieg in der Ukraine und nimmt es hin, dass die russische Regierung Andersdenkende, Minderheiten und die gesamte Zivilgesellschaft massiv schikaniert.

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Stalin-Statue soll enthüllt werden – Schlag ins Gesicht der Krimtataren
© FDR Presidential Library & Museum/Flickr

Stalin-Statue soll enthüllt werden – Schlag ins Gesicht der Krimtataren

„Als weiteren Schlag ins Gesicht der Krimtataren“ hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das Vorhaben der russischen Regierung bezeichnet, anlässlich des 70. Jahrestags der Jalta-Konferenz…

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Menschenrechtsverletzungen und Einschränkung von Bürgerrechten dürfen nicht belohnt werden! Putin spielt „doppeltes Spiel“!
© Republic of Korea/Flickr

Menschenrechtsverletzungen und Einschränkung von Bürgerrechten dürfen nicht belohnt werden! Putin spielt „doppeltes Spiel“!

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Angela Merkels Angebot, mit Russland eine Wirtschaftskooperation einzugehen, wenn es eine Friedenslösung für die Ukraine gebe, als „falsches Signal zum falschen Zeitpunkt“ bezeichnet. Die GUS-Referentin der Menschenrechtsorganisation, Sarah Reinke, warnte am Freitag in Berlin davor, das „doppelte Spiel“ des russischen Präsidenten zu belohnen.

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Internationaler Tag der Menschenrechte (10.12.2014)
Foto: Krimtataren Moschee

Internationaler Tag der Menschenrechte (10.12.2014)

In diesem Jahr dürfen sich die Krimtataren am Tag der Menschenrechte nicht treffen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) berichtete am Dienstag, dass die prorussischen Machthaber den Krimtataren jedwede Versammlung am 10. Dezember verboten haben – wie auch schon am Gedenktag der Deportation am 18. Mai. „Dieses Verbot ist ein klarer Verstoß gegen die Versammlungsfreiheit und ein skandalöser Versuch, die Krimtataren mundtot zu machen.

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Scharfe Kritik am Platzeck-Vorstoß zur möglichen Anerkennung  des Status der Krim
© Bernau LIVE/Flickr

Scharfe Kritik am Platzeck-Vorstoß zur möglichen Anerkennung des Status der Krim

Scharf kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Forderung des Vorsitzenden des Deutsch-Russischen Forums und früheren Ministerpräsidenten Brandenburgs, Matthias Platzeck (SPD), der einen Weg zur Anerkennung der annektierten Krim gefordert hatte. Platzeck fällt damit nicht nur Bundeskanzlerin Angela Merkel in den Rücken und stellt sich gegen die deutsche Außenpolitik. Er öffnet auch die Büchse der Pandora: Völkerrechtsbrüche wie die gewaltsame Annexion der Krim dürfen nicht akzeptiert werden!

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Nach Wahlboykott eskalieren Schikanen gegen Krimtataren
© Bossi/Flickr

Nach Wahlboykott eskalieren Schikanen gegen Krimtataren

Alarmiert von Menschenrechtsorganisationen auf der Krim hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag dringend an die deutsche Bundesregierung appelliert, sofort gegen eine erzwungene Räumung der krimtatarischen Selbstvertretung, des Medschlis, zu protestieren. Nachdem die Krimtataren zu einem Wahlboykott aufgerufen haben, sind in den vergangenen Wochen und Tagen die Schikanen gegen diese Volksgruppe eskaliert: Razzien, Drohungen, Vorladungen, Verhaftungen und schließlich die Anordnung, das Medschlis-Gebäude in Simferopol innerhalb von 24 Stunden zu räumen: Das läuft auf die Zerschlagung des Medschlis hinaus.

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Krim: Einreiseverbot für Medschlis-Vorsitzenden

Nachdem Russland einem der wichtigsten Politiker der Krimtataren, Refat Tschubarow, die Einreise auf die Krim untersagt hat, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Bundesregierung am Montag zum Protest aufgefordert. Das Einreiseverbot für Tschubarow richtet sich gegen alle Krimtataren, denn er ist der Vorsitzende des Medschlis, ihrer Selbstvertretung. Das darf nicht schweigend hingenommen werden.

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EU und OSZE sollen zweite Verbannung von Mustafa Dschemilew verhindern! Einreiseverbot für Führer der Krimtataren aufheben!

Anlässlich des 70. Jahrestages der kollektiven Deportation der Krimtataren unter Josef Stalin am 18. Mai 1944 hat die Gesellschaft für bedrohte Völker die EU-Botschaften und die OSZE-Mission in der Ukraine dazu aufgefordert, bei den russischen Behörden durchzusetzen, dass Mustafa Dschemilew – die führende Persönlichkeit dieser Minderheit – auf die Krim reisen darf.

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Hollande soll russischen Präsidenten wieder ausladen!

Als „blanke Provokation“ hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der Krim kritisiert. Putin provoziert damit nicht nur die Ukraine, sondern auch die gesamte EU.

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