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Volk: Kurden

Die Kurden zählen zu den indoeuropäischen Völkern. Mit 30-35 Millionen Menschen sind sie weltweit das größte Volk ohne eigenen Staat. Ihr Siedlungsgebiet wurde nach dem 1. Weltkrieg zwischen den neu entstandenen Staaten Syrien, Irak, Türkische Republik und Iran aufgeteilt. Eine kurdische Streuminderheit lebt in der ehemaligen Sowjetunion.

Ein Überblick

Einladung zum Pressegespräch (28.11.)

Politiker aus Nordsyrien besuchen am kommenden Montag das Bundesbüro der Gesellschaft für bedrohte Völker in Göttingen. Im Gespräch erörtern Dr. Abdulkarim Omar, Vertreter der Autonomen Administration von Nord- und Ostsyrien (AANES) in Europa und Khaled Darwisch, Repräsentant der AANES in Deutschland, die gefährliche Lage in Nordsyrien.

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Nancy Faeser in Ankara

Die Gesellschaft für bedrohte Völker fordert erneut die Aufhebung des PKK-Verbotes in Deutschland. Dieses Verbot ist längst überholt. Es dient dem türkischen Staat als Vorwand für immer neue Angriffe auf kurdische Siedlungsgebiete in Syrien, im Irak und im eigenen Land. Unterstützer von Erdogans Regime in Deutschland missbrauchen es, um friedliche Proteste gegen seine Politik zu kriminalisieren.

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Proteste im Iran

Bei der Niederschlagung der anhaltenden Proteste setzt die Islamische Republik Iran zunehmend auf die Entführung von Jugendlichen, wie die Gesellschaft für bedrohte Völker berichtet: Seit Samstag sind mindestens 38 Kurden, meistens Jugendliche, von „Unbekannten“ entführt worden. Tatsächlich stecken Sicherheitskräfte des Regimes dahinter.

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Al-Kaida-Ableger kontrolliert Afrin

Nachdem die islamistische Miliz „Ha’iat Tahrir al-Scham“die Kontrolle über die syrisch-kurdische Region Afrin übernommen hat, appelliert die Gesellschaft für bedrohte Völker an den deutschen Bundestag: Das Parlament muss die Bundesregierung per Beschluss zwingen, ihre Unterstützung für islamistische Gruppen, die von der Türkei kontrolliert werden, zu überprüfen. Diese Unterstützung stärke die Achse Moskau-Teheran-Damaskus.

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Geflüchtete aus dem Iran in Irakisch-Kurdistan

Die Gesellschaft für bedrohte Völker appelliert an die deutsche Bundesregierung, kurdischen Flüchtlingen aus dem Iran zu helfen, die sich in Irakisch-Kurdistan befinden. Nach Angriffen der iranischen Revolutionsgarden brauchen sie dringend humanitäre Hilfe: Durch Beschuss und Bombardierungen in den vergangenen Tagen sind hunderte Menschen obdachlos geworden, vor allem Frauen, Kinder und alte Männer.

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Iranische Angriffe auf Irakisch-Kurdistan

Im Zusammenhang mit den Massenprotesten gegen das Mullah-Regime im Iran befürchtet die Gesellschaft für bedrohte Völker einen großangelegten Einmarsch des Iran in das benachbarte Irakisch-Kurdistan. Seit Tagen greift die iranische Armee kurdische Ortschaften im Nordirak an.

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Proteste im Iran

Die Gesellschaft für bedrohte Völker kritisiert eine wichtige Leerstelle in der Berichterstattung vieler Medien über die Massenproteste in der Islamischen Republik Iran: Bei aller berechtigten Empörung über Mahsa Aminis Tod wird ihre nationale Identität verschwiegen.

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Internetportal tirejafrin lädt zum Treffen

Am 23. September 2022 will das Internetportal „tirejafrin“ über ihre neuen Aktivitäten informieren. Das Portal lädt für diesen Tag zu einem Treffen in Hayat Event, zum Frenser Feld 1, 50127 in Bergheim bei Köln ab 17 Uhr ein.

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Urteil gegen Istanbuler Bürgermeister erwartet (21.9.)

Die Gesellschaft für bedrohte Völker schaut besorgt dem anstehenden Urteil gegen den Bürgermeister von Istanbul, den CHP-Politiker Ekrem Imamoglu, entgegen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und die AKP nutzen die gleichgeschaltete Justiz, um sich der Konkurrenz zu entledigen.

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