Die Kurden zählen zu den indoeuropäischen Völkern. Mit 30-35 Millionen Menschen sind sie weltweit das größte Volk ohne eigenen Staat. Ihr Siedlungsgebiet wurde nach dem 1. Weltkrieg zwischen den neu entstandenen Staaten Syrien, Irak, Türkische Republik und Iran aufgeteilt. Eine kurdische Streuminderheit lebt in der ehemaligen Sowjetunion.
GfbV unterstützt den Wunsch der Kurden im Irak nach der Unabhängigkeit, Köln 2014. Foto: GfbV
Referendum in Irakisch-Kurdistan
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wird den ordnungsgemäßen Ablauf des Referendums über die Unabhängigkeit Irakisch-Kurdistans mit einem Wahlbeobachter überwachen.
Kurden gedenken der Opfer des islamistischen Terrors. Foto: Y. Dzayi
Bundesregierung soll den Wunsch der Kurden nach Unabhängigkeit vom Irak unterstützen
Anlässlich des bevorstehenden Referendums über eine Unabhängigkeit Irakisch-Kurdistans appelliert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an die deutsche Bundesregierung, den Wunsch der Kurden nach der Bildung eines eigenen Staates im Nordirak zu unterstützen.
In der Region Afrin leben nahezu eine Million Menschen. Die Hälfte von ihnen sind Flüchtlinge, vor allem aus dem nur 55 Kilometer entfernten Aleppo. Foto: Tîrast Cudî GfbV Archiv
„Erdogans Krieg gegen Kurden in Afrin verhindern!“
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt den Aufruf syrischer Kurden zu einer Protestkundgebung am kommenden Donnerstag (20.07.) in Brüssel gegen die andauernden Angriffe des türkischen Militärs auf die mehrheitlich von Kurden bewohnte Region Afrin im Nordwesten Syriens.
Von 2011 bis 2017 wurden 30 Zivilisten aus Afrin vom türkischen Militär getötet, mindestens 35 verletzt und etwa 15.000 Olivenbäume vernichtet. Foto: High Contrast via Wikimedia Commons
Kurdische Politiker aus Nordsyrien bitten um Hilfe
Kurdische Politiker aus dem Kanton Afrin im Nordwesten Syriens haben sich am Montag über das Internet hilfesuchend an die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen gewandt.
Text: Scheich Murshid al Khaznawi (4. v. r.) im Jahr 2011 bei einer Hausveranstaltung der Gesellschaft für bedrohte Völker über Minderheiten im Islam Foto: Katja Wolff/GfbV
„Ich bin gegen die Entstehung von islamischen Staaten“
Im Gespräch mit dem Islamgelehrten und Scheich Murshid al Khaznawi
"Freiheit für alle politischen Gefangenen im Iran!“ Unter diesem Motto haben wir gemeinsam mit IGFM, Karamat e.V. und der IOPHRI im Juli 2015 für Glaubensfreiheit, die Freilassung aller politischen Gefangenen und Menschenrechte vor dem Generalkonsulat der Islamischen Republik Iran in Frankfurt/Main demonstriert. Foto: GfbV
TERMIN: Mahnwache vor iranischem Generalkonsulat in Frankfurt/Main
Mahnwache am Mittwoch, den 17.05.2017, von 11 – 13 Uhr, vor dem Generalkonsulat der Islamischen Republik Iran , Raimundstraße 90 in 60320 Frankfurt am Main.
Unter dem Motto „Erdogans Staatsterrorismus muss gestoppt werden!“ haben am vergangenen Dienstag in ganz Europas Tausende Menschen friedlich gegen die Angriffe der türkischen Luftwaffe protestiert. Foto: Paulo Filgueiras via United Nations Photo
NATO-Staaten sollen türkische Angriffe gegen Kurden und Yeziden verurteilen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) erwartet von den NATO-Staaten eine deutliche Verurteilung der türkischen Luftangriffe auf kurdische und yezidische Stellungen in Syrien und im Nordirak.
In Nordsyrien haben Hunderttausende Flüchtlinge verschiedenster Volksgruppen Schutz gesucht. Foto: EC/ECHO via Flickr
TERMIN: Kurdische Politiker und Journalisten berichten aus erster Hand
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) lädt herzlich ein zu einem Gespräch über die aktuelle Lage der Kurden, Christen und Yeziden in Nordsyrien nach fast sechs Jahren Bürgerkrieg.