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Volk: Kurden

Die Kurden zählen zu den indoeuropäischen Völkern. Mit 30-35 Millionen Menschen sind sie weltweit das größte Volk ohne eigenen Staat. Ihr Siedlungsgebiet wurde nach dem 1. Weltkrieg zwischen den neu entstandenen Staaten Syrien, Irak, Türkische Republik und Iran aufgeteilt. Eine kurdische Streuminderheit lebt in der ehemaligen Sowjetunion.

Ein Überblick

Deutsch-türkische Organisationen sollen prokurdische Kandidaten für Wahlen in der Türkei in Schutz nehmen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat am Mittwoch vor einer neuen Eskalation des Kurdenkonfliktes in der Türkei gewarnt. Dringend rief die Menschenrechtsorganisation den grünen Spitzenpolitiker Cem Özdemir sowie Institutionen und Organisationen der deutsch-türkischen Mitbürger in Deutschland dazu auf, auf die türkische Regierung einzuwirken, den Ausschluss prominenter kurdischer Kandidaten von den Wahlen in der Türkei rückgängig zu machen.

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Stoppt die Hinrichtung des politischen Gefangenen Sherko Moarefi im Iran!

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt den Aufruf des „Komitees der Kurdinnen und Kurden in Köln“ zu einer großen Kundgebung am Rudolfplatz in Köln gegen die drohende Hinrichtung des kurdischen politischen Gefangenen Sherko Moarefi und die Todesstrafe.

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Gesellschaft für bedrohte Völker warnt vor Blutbad

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einem Blutbad im überwiegend von Kurden besiedelten Norden von Syrien. Es mehren sich die Anzeichen, dass Kurden in großer Zahl nach dem Freitagsgebet an friedlichen Protesten teilnehmen und syrische Sicherheitskräfte sie in einer Strafaktion blutig niederschlagen werden.

# Pressemitteilungen

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Helfen Sie den Kurden in der Türkei – dem Nato-Partner droht ein Aufstand
© GfbV

Helfen Sie den Kurden in der Türkei – dem Nato-Partner droht ein Aufstand

Sehr geehrter Herr Minister,

Sie haben Ihre Solidarität mit den Demokratiebewegungen im Nahen Osten Ausdruck verliehen, nicht zuletzt durch Kurzbesuche in Tunis und Kairo am 12. und 24. Februar 2011. Unsere Menschenrechtsorganisation sorgt sich um die Zukunft weiterer Länder und das Schicksal dort ansässiger großer nationaler Minderheiten.

# Pressemitteilungen

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Kontinuierliche Verschlechterung der Menschenrechtslage

Die unvorhergesehenen Ereignisse, die derzeit die arabische Welt erschüttern, zum Sturz der Regime von Tunesien und Ägypten geführt haben und höchstwahrscheinlich auch zum Ende der Herrschaft des Gaddafi-Clans in Lybien führen werden, richten den Blick der Weltöffentlichkeit derzeit auch auf die anderen arabischen Staaten. Ob die Protestwelle auch Syrien, das im regionalen Gefüge eine zweifellos wichtige Schlüsselrolle spielt, erreichen wird, ist derzeit ungewiss.

# Hintergrund

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Demokratische Opposition und Kurden misstrauen Ankündigungen des Assad-Regimes

Große Teile der kurdischen Bevölkerung misstrauen den Versprechungen des syrischen Regimes unter Baschar al-Assad. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) berichtete am Montag, nicht nur die Opposition, auch die Mehrheit der rund zwei Millionen Kurden Syriens halte die Ankündigung, dass der seit 1963 andauernde Ausnahmezustand bald aufgehoben oder politische Gefangene freigelassen werden, für pure Augenwischerei.

# Pressemitteilungen

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Deutsch-syrischer Menschenrechtler wird in Damaskus festgehalten

Er kam gerade mit seiner Frau und den vier Kindern aus dem Urlaub. Nach einem Besuch in Syrien wollte er mit ihnen am 23. August 2010 von Aleppo zurück nach Deutschland fliegen, nach Kiel, wo die Familie lebt. Doch syrische Sicherheitskräfte hielten Ismail Abdi fest. Sie sagten ihm nur, er müsse mit dem Geheimdienst sprechen. Seine Familie musste alleine zurückfliegen und hat ihn seither nicht mehr gesehen.

# Bericht

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Türkei: Versöhnung zwischen Kurden und Türken initiieren!

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

am kommenden Sonntag und Montag werden Sie in Düsseldorf im ISS Dome und bei der Cebit in Hannover erwartet. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) möchte diese Gelegenheit nutzen, mit einigen dringenden Menschenrechtsproblemen an Sie heranzutreten.

# Pressemitteilungen

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Generalkonsul Stefan Bantle zu Besuch in der GfbV-Sektion Kurdistan/Irak in Erbil

Am 12.01. diesen Jahres besuchte Stefan Bantle, der Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in der nordirakischen Region Kurdistan, das Büro der GfbV Sektion Kurdistan/Irak in Erbil. Ein Schwerpunkt des Gespräches war das geplante Referendum bezüglich der Kirkuk-Frage und der geforderten Angliederung der Niniveh-Ebene an Irakisch-Kurdistan, welches aufgrund der politischen Diskussion schon mehrmals verschoben wurde

# Bericht

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