Indonesiens Staatspräsident Joko Widodo besucht Deutschland (18.4.)
Vor dem Deutschland-Besuch des indonesischen Staatspräsidenten Joko Widodo hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier appelliert, sich für Menschenrechte von christlichen Papua und muslimischen Ahmadiyyah einzusetzen.
Streit in Indonesiens Regierung über Transmigrationsprogramm
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat eine sofortige Einstellung des umstrittenen Transmigrationsprogrammes in Indonesien gefordert, da es Menschenrechtsverletzungen und Gewalt in dem Vielvölkerstaat schürt. Nachdrücklich appellierte die Menschenrechtsorganisation an den indonesischen Staatspräsident Joko Widodo, trotz kritischer Stimmen in der eigenen Regierung an seinem Plan festzuhalten, keine neuen Umsiedlungen mehr vorzunehmen.
Mehr Pressefreiheit wird Papua-Konflikt nicht lösen!
Die Ankündigung des indonesischen Staatspräsidenten Joko Widodo, ausländischen Journalisten unter gewissen Auflagen künftig zu erlauben, aus der Unruheregion Westpapua zu berichten, begrüßt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Das ist ein wichtiger Schritt zu mehr Transparenz, Menschenrechten und Frieden in der Konfliktregion. Widodo erfüllt damit eine Forderung, die Menschenrechtsorganisationen wie die GfbV seit Jahren erheben.
Indonesien: Amtseinführung des neuen Staatspräsidenten
Der neue Staatspräsident Indonesiens Joko Widodo hat bei seiner heutigen Amtseinführung in Jakarta zur nationalen Aussöhnung in dem südostasiatischen Staat aufgerufen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) begrüßt diesen Aufruf und verbindet damit die Hoffnung, dass sich nun auch die Lage bedrängter Christen und Ahmadiyyah-Muslime in Indonesien bessern wird.
Scharfe Kritik an Auszeichnung des indonesischen Staatspräsidenten mit Menschenrechtspreis
Angesichts anhaltender Verletzungen der Glaubensfreiheit in Indonesien protestiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gegen die Auszeichnung von Staatspräsidenten Susilo Bambang Yudhoyono mit dem Menschenrechtspreis der US-amerikanischen Stiftung „Appeal of Conscience“ (Appell des Gewissens).
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Freilassung von sechs Papua-Ureinwohnern gefordert, die am Mittwoch bei Protesten gegen Feiern zum 50. Jahrestag der Aneignung Westpapuas durch Indonesien verhaftet wurden.
Indonesiens Ureinwohner fordern Anerkennung ihrer traditionellen Religionen
Die traditionellen Religionen der indigenen Völker Indonesiens sollen gesetzlich geschützt werden. Dies haben die rund 700 Delegierten von 300 indigenen Völkern des südostasiatischen Inselstaates am Mittwoch auf einem Kongress in der Stadt Surabaya auf Ost-Java von der indonesischen Regierung gefordert.
Scharfe Kritik an Rüstungsgeschäft – Deutsche Waffen schüren Konflikte in Indonesien
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert den geplanten Verkauf von 130 Leopard II – Panzern an Indonesien scharf. Deutschland sollte keine Armee hochrüsten, die Menschenrechte massiv verletzt.
Der weltweit zunehmende Landraub bedroht die Existenz von Millionen Ureinwohnern. Darauf macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des internationalen Tages der indigenen Völker (9. August) mit einem neuen Menschenrechtsreport aufmerksam. Die große Nachfrage von Investoren nach fruchtbarem Ackerland hat dazu geführt, dass indigene Völker in den vergangenen zehn Jahren viele Millionen Hektar Land verloren haben.