Es ist ein Armutszeugnis europäischer Außenpolitik, dass man nicht dazu in der Lage ist, auf schwere Menschenverletzungen und die Massenflucht von 421.000 Rohingya mit einer einheitlichen Position zu reagieren. Foto: GfbV
„Armutszeugnis“: Europäische Union spricht in der Rohingya-Krise nicht mit einer Stimme
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Europäischen Union (EU) vorgeworfen, in der Rohingya-Krise in Burma/Myanmar nicht mit einer Stimme zu sprechen.
Aung San Suu Kyi hatte in ihrer Rede betont, alle Verantwortlichen für Menschenrechtsverletzungen würden unabhängig von ihrer Religion und ethnischen Abstammung zur Rechenschaft gezogen. Doch die Friedensnobelpreisträgerin hat es leider vermieden, über die Verantwortung der Armee zu sprechen, die nach allen Zeugenberichten für die meisten Menschenrechtsverletzungen verantwortlich ist. Foto: European Parliament
Rohingya-Krise: Enttäuschende Rede von Friedensnobelpreisträgerin
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) befürchtet, dass die viel beachtete Ansprache zur Lage der Nation von Burmas Staatsrätin Aung San Suu Kyi nicht dazu beitragen wird, den Exodus von muslimischen Rohingya aus dem Land zu stoppen.
Es droht eine humanitäre Katastrophe, wenn die nach tagelanger Flucht entkräfteten Menschen nicht angemessen betreut werden können. Foto: Jordi Bernabeu Farrús via Flickr
Bangladesch: Hilfe für Rohingya-Flüchtlinge darf nicht länger beschränkt werden
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) appelliert nachdrücklich an die Regierung von Bangladesch, die humanitäre Versorgung der rund 400.000 Rohingya-Flüchtlinge aus Burma (Myanmar) besser zu koordinieren und Hilfsorganisationen nicht länger in ihrer Arbeit zu beschränken.
Mit 300.000 neuen Flüchtlingen in nur 15 Tagen gilt der Rohingya-Konflikt als eine der schlimmsten humanitären Krisen dieses Jahrtausends. Foto: European Commission DG ECHO via Flickr
300.000 Rohingya-Flüchtlinge – Die Welt muss handeln!
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat eine Sondersitzung des Weltsicherheitsrates zur Rohingya-Krise gefordert.
Wenn Sigmar Gabriel sich nicht endlich öffentlich zur Verfolgung der Rohingya äußert, nährt er den Verdacht, dass die deutsche Bundesregierung um jeden Preis an einem Ausbau der Beziehungen zu Burmas Armee festhalten will, obwohl dieser schwerste Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden. Foto: SPD Saar via Flickr
Menschenrechtler fordern klare Worte Gabriels zu Rohingya-Konflikt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat klare Worte Außenminister Gabriels zur Rohingya-Flüchtlingstragödie in Burma gefordert.
Burma muss die Rohingya endlich als nationale Minderheit und als gleichberechtigte Staatsbürger anerkennen. Foto: European Commission DG ECHO via Flickr
Termin: EU soll sich stärker für politische Lösung des Rohingya-Konflikts in Burma einsetzen
Mit einer Menschenrechtsaktion wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag vor der Berliner Vertretung der Europäischen Kommission mehr EU-Engagement für eine politische Lösung des Rohingya-Konflikts in Burma/Myanmar fordern.
Wer schwer traumatisierte Rohingya-Flüchtlinge unter so katastrophalen Umständen einpferchen lässt, stürzt die gepeinigten Menschen in eine noch größere Lebenskrise. Foto: United to End Genocide via Flickr
Willkommenskultur in Asien? Scharfe Kritik an Bangladesch
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat mehr Schutz und Aufnahme von verfolgten Angehörigen der Rohingya-Minderheit aus Burma/Myanmar in den Staaten Asiens gefordert und gleichzeitig scharf kritisiert, wie Bangladesch und Indien mit dem Flüchtlingsdrama umgehen.
Rohingya dürfen nicht länger im Machtkampf zwischen Burmas Armee und der Staatsführung unter Aung San Suu Kyi missbraucht werden. Foto: United to End Genocide via Flickr
Burma/Myanamar: Europäische Union und USA versagen im Rohingya-Konflikt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Europäischen Union (EU) und den USA vorgeworfen, mit ihrem Schweigen zum Rohingya-Konflikt die schwere Menschenrechtskrise zu verschärfen.
Mindestens 5.200 Angehörige der verfolgten muslimischen Minderheit sitzen an der Grenze von Bangladesch fest und warten bislang vergeblich auf Schutz und Aufnahme. Foto: Steve Gumaer via Flickr
Weltsicherheitsrat berät über Rohingya-Konflikt in Burma / Myanmar
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Regierung Bangladeschs dringend dazu aufgefordert, Rohingya-Flüchtlinge aufzunehmen, die vor der eskalierenden Gewalt im Rakhine-Staat im Nachbarland Burma fliehen.