Hinweis zum Sprachgebrauch in älteren Beiträgen
Der folgende ältere Beitrag kann Sprache und Formulierungen enthalten, die heute nicht mehr den Ansprüchen einer diskriminierungsfreien und sensiblen Ausdrucksweise entsprechen. Er wurde im historischen Kontext verfasst und bewusst unverändert gelassen, um unsere jahrzehntelange Menschenrechtsarbeit zu dokumentieren.
Mit einer Menschenrechtsaktion wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag vor der Berliner Vertretung der Europäischen Kommission mehr EU-Engagement für eine politische Lösung des Rohingya-Konflikts in Burma/Myanmar fordern.
„Humanitäre Hilfe für Rohingya-Flüchtlinge zu leisten ist gut und wichtig, wird aber nicht die Eskalation der Gewalt beenden, vor der nun zehntausende Angehörige der verfolgten muslimischen Minderheit aus Burma fliehen“, erklärte die GfbV. „Nur internationaler Druck kann Bewegung in den Rohingya-Konflikt bringen und Burmas Regierung endlich dazu bewegen, nach einer politischen Lösung des Konflikts zu suchen. Burma muss die Rohingya endlich als nationale Minderheit und als gleichberechtigte Staatsbürger anerkennen.“
ACHTUNG REDAKTIONEN: Die GfbV wird mit Transparenten und Schildern auf die Verfolgung der Rohingya aufmerksam machen und den Vertretern der EU-Kommission einen Appell übergeben.
Header Foto: European Commission DG ECHO via Flickr

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