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Volk: Rohingya

Exodus von Rohingya-Flüchtlingen aus Burma hält an – Nachbarstaaten missachten Flüchtlingsrechte

Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hält der Exodus der muslimischen Rohingya-Minderheit aus Burma weiter an. So wurden am vergangenen Wochenende erneut 58 Rohingya-Flüchtlinge von der Grenzpolizei Bangladeschs aufgegriffen, die auf dem Seeweg nach Malaysia fliehen wollten. Die Lage der Rohingya ist nicht nur in Burma dramatisch, sondern auch in den Nachbarländern.

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Burma: Verbot des kritischen Time-Magazins ist schwerer Rückschlag für Demokratisierung

Das Verbot der neuesten Ausgabe des „Time“-Magazins in Burma ist ein schwerer Rückschlag für die Demokratisierung des Landes, kritisierte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Donnerstag in Göttingen die rigorose Maßnahme der Regierung in Nay Pyi Taw. Heute ist ein schwarzer Tag für die Pressefreiheit in Burma.

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Mehr als 60 Menschenrechtsorganisationen fordern nationale Versöhnung und eine sichere Rückkehr der Flüchtlinge

Mehr als 60 Menschenrechtsorganisationen aus fünf Kontinenten haben die Regierung Burmas ein Jahr nach dem Ausbruch der Gewalt zwischen Buddhisten und Muslimen aufgefordert, mehr zu tun für eine Versöhnung zwischen den verfeindeten Bevölkerungsgruppen sowie für eine sichere Rückkehr aller Flüchtlinge. Das Staatsbürgerschaftsgesetz von 1982 müsse so verändert werden, dass niemand aufgrund seiner ethnischen Abstammung ausgegrenzt werde.

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200.000 Flüchtlinge und notleidende Zivilisten in Burmas Unruheregionen brauchen mehr Hilfe

Die Nothilfe für mehr als 200.000 Flüchtlinge und notleidenden Zivilisten in Burmas Unruheregionen reicht bei weitem nicht aus und muss dringend aufgestockt werden. Darauf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Montag hingewiesen. Ein Jahr nach dem Ausbruch der Gewalt zwischen muslimischen Rohingya und Buddhisten im Arakan-Staat warten die 140.000 Flüchtlinge Notleidenden noch immer dringend auf humanitäre Hilfe.

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Gewalttäter werden bestraft, buddhistische Agitatoren bleiben straflos

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft den Sicherheitsbehörden und der Justiz in Burma vor, nicht konsequent gegen buddhistische Agitatoren vorzugehen und so der Gewalt zwischen Buddhisten und Muslimen Vorschub zu leisten. Burma bestraft zwar die Täter, doch buddhistische Extremisten, die den Hass säen, bleiben straflos.

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Beschwerde gegen Geburten-Beschränkung von Muslimen in Burma bei Vereinten Nationen eingereicht

ie Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat beim Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen Beschwerde gegen die offizielle Geburten-Beschränkung für Muslime in Burma eingereicht. Wer Menschen allein aufgrund ihres Glaubens diskriminiert, verstößt gegen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte und die elementaren Grundlagen der UN-Charta.

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Kritik an Burmas Regierung – Ursachen der Gewalt werden ignoriert

Nach neuen gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Buddhisten und Muslimen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der Regierung Burmas vorgeworfen, die Ursachen der Gewalt zu ignorieren. Nur mit dem Einsatz von mehr Polizei und drakonischen Haftstrafen lässt sich der Kreislauf der Gewalt zwischen der buddhistischen Bevölkerungsmehrheit und der muslimischen Minderheit nicht stoppen.

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Wirtschaftsinteressen haben Vorrang vor Menschenrechten in Burma

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hält die Aufhebung der EU-Sanktionen gegen Burma für voreilig. Damit gibt Europa ein wichtiges Druckmittel aus der Hand, um mehr Respekt für Menschenrechte in dem südostasiatischen Staat zu erreichen.

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Islamische Staaten verstärken Druck auf Burmas Regierung – Europa soll Sanktionen nicht aufheben

Außenminister aus elf islamischen Staaten fordern einen wirksameren Schutz der muslimischen Rohingya-Minderheit in Burma. Bei einer Eilsitzung der Kontaktgruppe der „Organisation für Islamische Kooperation (OIC)“ in Jeddah (Saudi-Arabien) drängten die Politiker am Sonntag die Regierung Burmas, dem Besuch einer Außenminister-Delegation der OIC zuzustimmen, um sich vor Ort über die Lage der Rohingya zu informieren.

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