Omar Hassan Ahmad Al-Bashir während einer Verhandlung mit Katar. Die GfbV kritisiert die anstehenden Regierungsgespräche Chinas mit dem Präsidenten. Al-Bashir wird per Haftbefehl vom Internationalen Strafgerichtshof gesucht. Bild: UNAMID/Olivier Chassot via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Sudans per Haftbefehl gesuchter Präsident Bashir reist nach Peking
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Volksrepublik China vorgeworfen, den weltweiten Kampf gegen Straflosigkeit für schwerste Menschenrechtsverletzungen auszuhöhlen und zu untergraben.
Die internationale Staatengemeinschaft muss ihren Druck auf Burma verstärken, damit Rohingya endlich Bürgerrechte in dem Land bekommen und es eine realistische Perspektive für eine Rückkehr der Geflüchteten gibt. Bild: GfbV
Mit Flüchtlingszelt vor der Neuen Wache in Berlin an tragisches Schicksal der Rohingya erinnert
Mit einer Menschenrechtsaktion vor der Neuen Wache hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Freitag in Berlin an den Beginn des Massenexodus von 750.000 Rohingya aus Burma vor einem Jahr (25.8.) erinnert.
Wir fordern die EU-Kommission auf, sich stärker für die Rohingya einzusetzen. Foto: GfbV
TERMIN: Aktion in Berlin am Jahrestag des Massenexodus der Rohingya aus Burma
Ein Jahr nach Beginn des Massenexodus von 750.000 Rohingya aus Burma wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit einer Menschenrechtsaktion vor der Neuen Wache, der Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, an die Opfer der dramatischen Massenflucht erinnern und mehr Unterstützung für die verfolgte muslimische Bevölkerungsgruppe fordern.
Eine Frau der Rohingya in Kutupalong, Bangladesh. Die Gesellschaft für bedrohte Völker appeliert, die Geflüchteten aus Burma nicht ohne eine Garantie ihrer Menschenrechte abzuschieben. Bild: European Union/Bangladesh via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Bangladeschs Außenminister verhandelt in Burma über Rückführung von Rohingya-Flüchtlingen (8.8.)
Vor seinen Gesprächen in Burma über die Repatriierung von 750.000 Rohingya-Flüchtlingen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an den Außenminister von Bangladesch appelliert, die Geflüchteten nicht voreilig ohne eine Garantie ihrer Menschenrechte abzuschieben.
Indiens Hindu-nationalistischer Regierung kann vorgeworfen werden, muslimische Rohingya-Flüchtlinge aus Burma zu kriminalisieren, um deren Ausreise zu erzwingen. Sie werden häufig als illegale Immigranten und potentielle Terroristen beschrieben. Bild: UN Women/Allison Joyce via Flickr CC BY-NC-ND 2.0
Indien: Stimmungsmache gegen geflohene Rohingya aus Burma
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Indiens Hindu-nationalistischer Regierung vorgeworfen, systematisch muslimische Rohingya-Flüchtlinge aus Burma zu diffamieren und zu kriminalisieren, um die Ausreise der 40.000 Gewaltopfer zu erzwingen.
Rohingya bauen aus Bambusstöcken, Seilen und Plastikplanen ihre Behausungen in den Flüchtlingscamps. Bild: Lastextremeanonymous via Flickr CC0 1.0
Starke Zunahme an Geburten unter geflüchteten Rohingya – Menschenrechtler fordern Ächtung Burmas für Leugnung von Massenvergewaltigungen
Mehr medizinische, psychologische und soziale Hilfe für Opfer sexualisierter Gewalt in Burma hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gefordert.
Auch das umstrittene Staatsbürgerschaftsgesetz von 1982 muss umfassend reformiert werden, um Angehörigen der Minderheit eine realistische Chance zu geben, die Staatsbürgerschaft des Landes zu erhalten. Foto: GfbV
Straflosigkeit für Gräueltaten an Rohingya beenden
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an den Weltsicherheitsrat appelliert, bei seinem heutigen Besuch Burmas Bürgerrechte für die verfolgte Rohingya-Minderheit und eine politische Lösung des Rohingya-Konflikts einzufordern.
Wir erwarten, dass die ASEAN-Länder endlich Flagge bekennen und von ihrem Bündnisland Burma die Anerkennung menschenrechtlicher Mindeststandards verlangen. Foto: GfbV
Burma: ASEAN muss Druck erhöhen, um Rohingya-Krise zu lösen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an die ASEAN-Staaten appelliert, auf ihrem Gipfeltreffen am Freitag und Samstag in Singapur den Druck auf Burma zu erhöhen, um endlich eine politische Lösung der Rohingya-Krise zu finden.